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Die Schwalbe und der Sommer

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Nach einem langen, heißen, ereignisreichen Sommer war es diese Woche endlich mal Zeit, von meinen Nähmaschinen und meinem Blog den Staub runterzupusten – *pust* – und mich wieder voller Elan und Freude ins Werkeln zu stürzen.

Der Sommer hier in Bayern war ganz schön heiß und eine wunderbar kreative und arbeitsreiche Zeit (ich hab euch ja schon mal von unserem Kreativprojekt Hudlhub erzählt) – viel Musik, viel Kunst und – und darüber freue ich mich besonders: Ich habe ein Kinderbuch geschrieben. Die Geschichte kam irgendwann zu mir (klingt vielleicht komisch, aber es war wirklich so :-D) und so habe ich – nach vielen, vielen Jahren der kreativen Schreibblockade – endlich mal wieder etwas Schreiben können, das nicht nur ein Gebrauchstext ist. Ein wunderbares Gefühl! Demnächste lerne ich meine Traumillustratorin kennen, der ich die Geschichte präsentieren kann und ich hoffe, über den Winter bekommt meine Geschichte ein buntes, fröhliches Gesicht! Drückt mir die Daumen!

Jetzt, wo es langsam herbstelt, müssen aber unbedingt neue Sachen her. Der Kleinmann hat wieder einen Schuss gemacht und braucht neue Shirts – und ich natürlich auch! Neulich haben Kleinmann und ich zusammen im Netz Stoffe geshoppt (total süß) und sind beide bei Alles-für-Selbermacher fündig geworden. Der Kleinmann hat sich den Batmann-Jersey rausgesucht (zeige ich demnächst mal) und ich bin an den wunderbaren Schwalben hängen geblieben. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, heißt es ja. Bei mir machen viele Schwalben hoffentlich einen wunderschönen Herbst.

Der Schnitt ist die bewährte Mamacita – nach wie vor mein Lieblingsschnitt für Wohlfühlshirts für jeden Tag. Ich nähe sie gerne länger, dann ist alles gut eingepackt und ich mag es einfach gerne etwas legerer.

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Im Hintergrund habe ich heute mal mein Nähzimmerchaos gelassen. Bei mir stapeln sich immer Stoffe auf einem kleinen Bänkchen. Da sammelt sich immer alles, was ich für aktuelle Projekt so brauche – aber irgendwie wird der Stapel nicht wirklich kleiner. Aber ich brauche das Chaos, ich fühle mich einfach wohl zwischen all den Stoffen und Farben.

So schauts grade auf meinen Nähplatz aus: Die Tasche ist für meine Mama, eine Eve. Schon lange bestellt, aber endlich, endlich fast fertig ;-)

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So, jetzt werde ich mal wieder an der anderen Kreativbaustelle werkeln. Und wenn ihr schon da seid, könnt ihr mir, wenn ihr Lust habt, auch noch einen Gefallen tun: Mein Mann ist mit seinem Hudlhub-Roman im Finale für den Amazon-Autorenpreis. Jeder mit Amazon-Konto kann abstimmen – es wäre so toll, wenn ihr ihm (Mathias Petry) eure Stimme geben könntet. Ich danke euch!

Liebe Grüße von Sabine

Verlinkt bei RUMS

Ein Shirt für die Bühne

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Wie ihr vielleicht wisst, nähe ich nicht nur, sondern mache auch Musik in einer Band. Wir machen bayerischen Folkpop mit Geschichten aus Hudlhub, unserer musikalischen Heimat ;-)

In den letzten Wochen war ich verstärkt auf der Suche nach einem neuen Look für die Bühne – ich trage nämlich am liebsten relativ schlichte, schwarze Shirts, das passt aber eigentlich so gar nicht zu unserer Musik und unserem Konzept… was Fröhliches muss her, was in freundlichen Farben. Blau sollte dabei sein. Es darf mich nicht blass machen. Aber verkleiden möchte ich mich auch nicht, ich will mich ja wohl fühlen und immer noch ich sein… und es sollte im Sitzen vorteilhaft aussehen (vor allem im Bauchbereich ;-) ). Eine Menge Anforderungen an ein Kleidungsstück – und tatsächlich bin ich in Geschäften und online nicht wirklich fündig geworden.

Dann näh ich halt was :-) Gesagt, getan. Als Inspiration habe ich mir die klassische Trachtenbluse genommen. Ich habe dann den wunderbaren Vichy-Karo-Jersey bei Alles-für-Selbermacher entdeckt. Das Blau ist sehr schön und passt zu meinem Teint. Als Kontraststoff habe ich pinken Jersey mit kleinen weißen Punkten gewählt.

Als Schnitt habe ich wieder das Blusenshirt von Lillesol&Pelle genommen – mit ein paar kleinen Änderungen. Die Säume an Ärmeln und unten habe ich mit Rollsaum versäubert, das gefiel mir gut zum Stoff. Die Ärmel habe ich als Halbarm zugeschnitten und mittig im Ärmel habe ich aus dem pinken Jersey einen Riegel eingenäht, mit dem ich mittels Druckknopf den Ärmel nach oben raffen kann. Ich finde, das gibt dem Oberteil noch eine kleine Raffinesse und passt auch zum Trachtenthema.

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Ich bin ziemlich happy damit: Das Top schaut fröhlich und bayerisch aus, ohne Tracht zu schreien. Es ist sehr bequem und ich werde es gleich heute Abend mal auf seine Bühnentauglichkeit testen ;-)

Ab damit zum MMM.

Musikalische Grüße von

Sabine

Ein neuer Lieblingsschnitt

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Ich melde mich zurück aus einer arbeitssamen Blogpause – die Zeit verfliegt gerade nur so und die Zeit zum Nähen (und bloggen) war zuletzt sehr knapp. Umso mehr Lust hab ich gerade wieder auf neues Nähgut – zumal ich Zuwachs bekommen habe:

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Eine Elna Experience 660 ist bei mir eingezogen. Elna hat das Modell auslaufen lassen – und ich habe das Maschinchen statt für ursprünglich 1200 Euro für 720 bekommen – da sind beim Schnäppchenjagen wieder meine schwäbischen Gene erfolgreich durchgekommen. Zwar habe ich anfangs meiner Elna 520 ein wenig nachgetrauert, aber ich bin sicher, ihre neue Besitzerin hat viel Freude damit – so wie ich mit meiner neuen ;-)

Gestern hatte ich endlich mal wieder einen ganzen Vormittag frei und hab ihn genutzt, um mal wieder was für mich selbst zu nähen. Als ich kürzlich das neue Blusenshirt von lillesol & pelle entdeckt habe, war ich ganz begeistert. Genau so einen Schnitt hatte ich gesucht, leger aber doch ein bisschen schick, mit kleiner Knopfleiste, locker und doch figurbetont.

Auf dem Stoffmarkt in Freising hatte ich mir ein Reststück schwarz-weißen Viskosejersey gekauft – genau richtig für das Shirt. So schön Viskose fällt, zum Nähen finde ich es die Pest :-P. Zudem ist das Muster auf dem Stoff leicht gecrinkelt und erhaben, so dass er sich noch leichter verzieht – das war beim Zuschnitt auch nicht ohne.

Mit dem Flutschestoff ist mir dann irgendwo ein wenig Schlamperei passiert, denn ich musste beim Kragen ein wenig improvisieren und ihn neu und etwas länger zuschneiden, weil mir der Halsausschnitt irgendwie zwei Zentimeter länger geraten ist. Keine Ahnung, wie das passiert ist.

Die Knopfleiste und Schulterpasse sind aus schwarzem Jersey, für die Druckknöpfe habe ich weiße und einen roten Jerseydrücker von snaply verwendet.

Die Manschetten habe ich weggelassen (mag ich nicht) und den Ärmel einfach gesäumt. Mir schwebt ja noch eine andere Ärmellösung vor, aber das probiere ich beim nächsten Shirt aus, das es mit Sicherheit geben wird. Der Schnitt ist toll und sitzt sehr gut.

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Ab damit zu MMM.

Viele Grüße, Sabine

Fuddelige Viskose wird Gula

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Am Wochenende geht es nach Salzburg. Ein Freund von uns feiert dort seinen Geburtstag. Es ist das erste Mal, dass der Großmann und ich unseren Kleinmann über Nacht bei Oma lassen und uns verzwitschern. Nach viereinhalb Jahren. Zeit wird´s ;-)

Unser Ausflug ist doch eine schöne Gelegenheit, ein neues Kleidungsstück auszuführen. Es sollte ein bisschen schick, aber auch gemütlich sein. Geplant ist erst gemütliches Essen im Wirtshaus und danach… wer weiß. Also ist schick-gemütlich vermutlich die richtige Mischung.

Im bekannten Onlineauktionshaus habe ich kürzlich sehr schöne Viskosewebware zu einem ziemlich schnäppchenmäßigen Preis (zwei Meter für 9,90 Euro :-) ) ergattert, um ein luftiges Blusenshirt daraus zu nähen. Dann fiel mir gestern beim Aufräumen der Schnitt Gula von Erbsünde wieder in die Hände…

Die Viskose war ziemlich fuddelig zu verarbeiten, ist halt doch ein schlüpfriges Stöffchen. Ich hab den Schnitt rundherum mit der Ovi versäubert und dann mit der Ella zusammengenäht. Geht ja schnell bei der Gula, nur drei Nähte ;-)

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Den Ausschnitt habe ich auf die feine Art (nach Pattydoo) versäubert mit einem Restestreifen der pinkfarbenen Lovekeys. Ich mag den Kontrast. Passt auch gut zum 80er-Jahre-Vibe des Schnitts…

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Und, was meint ihr? Schick-gemütlich gelungen? Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl im Shirt und für meine Verhältnisse ist es tatsächlich ziemlich schick ;-) Also darf die Viskosegula am Samstag ihren ersten großen Auftritt haben.

Mal sehen, was die anderen Mittwochsdamen so für sich genäht haben. Ich hab wieder richtig Lust aufs Nähen und brauche Inspiration ;-).

Liebe Grüße von

Sabine

Shirts für den jungen Gitarrengott

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Und schon steht der Frühling vor der Tür. Ich merke das vor allem daran, dass ich wieder ständig niesen muss. *hatschi* Doofer Heuschnupfen. Allerdings habe ich beschlossen, mich davon in diesem Jahr nicht so beeindrucken zu lassen. Bis jetzt läuft es ganz gut und ich komme bisher ohne die so grässlich müde machenden Antihistaminika aus…

Und eben weil der Frühling schon so laut an die Tür klopft, musste ich mich jetzt endlich mal wieder ins Nähgeschäft werfen. Nicht dass der Kleinmann in der warmen Jahreszeit gar nichts Selbstgemachtes zum Anziehen hat, der arme Junge :-D

Entstanden sind ein paar T-Shirts, allesamt nach unserem all-time-favourite Schnitt, dem Raglanshirt von Klimperklein in 116.

Und weil der Kleinmann gar nicht mehr so klein ist und die Shirts jetzt langsam etwas „cooler“ werden dürfen, hab ich mich mal wieder an Applikationen ausprobiert. Vor allem mit der Gitarre bin ich ganz happy :-) – und der Kleinmann auch :-)

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Der Anker ist jetzt nicht so der große Wurf, aber für den Sommer tut´s es schon ;-)

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Und noch ein Langarmshirt aus dem schönen Mausjersey von snaply. Neulich beim Eisessen in der Nachbarstadt haben wir einen Jungen entdeckt mit genau dem selben Shirt – gibt wohl noch mehr Nähmamas in der Gegend :-D

So, jetzt mache ich noch was schönes für mich fertig, das zeige ich Euch dann morgen :-)

Einen schönen Abend

wünscht Eure Sabine

Verlinkt bei Creadienstag, kiddikram, made4boys

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 2

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Gestern hab ich Euch ja schon eine Mamacita mit Sternen präsentiert, heute zeige ich Euch ein weiteres Sternenmodell.

Den Stoff habe ich beim Blättern im Stoff&Stil-Katalog entdeckt und mich sofort verliebt. Diese zerbröckelnden Sterne sind genau mein Ding. Ich mag es ja manchmal ein wenig morbid und brüchig – genau das finde ich auch in dem Stoff wieder. Der Jersey ist schön dick und kuschelig, passend dazu in grau habe ich gleich das Bündchen von Stoff&Stil mal ausprobiert, das mir als eines der besten angepriesen wurde.

Was soll ich sagen, die Qualität der Stoffe ist wirklich toll, der Preis ist gut und die Abwicklung ging fix. Kann ich also nur empfehlen.

Ich nähe die Mamacita jetzt doch immer in Größe 40. 38 passt mir zwar auch, aber bei dem Schnitt finde ich es etwas legerer noch schöner.

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So, ich denke, mein Bedarf an Sternenoberteilen ist fürs erste gedeckt ;-)…. wobei ich hier noch diesen schönen grauen Bielefeld-Sweat mit Sternen liegen hätte. Aber vermutlich werde ich da dann was für den Kleinmann draus nähen ;-)

Und jetzt schau ich mal bei RUMS vorbei ;-)

Liebe Grüße,

Sabine

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 1

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Bei meinem vorweihnachtlichen Stoffeshopping ist auch das ein oder andere Stöffchen für mich selbst im Einkaufswagen gelandet. Ich bin ja nach wie vor nicht „Miss Farbe“, aber ganz uni ist ja auf Dauer auch langweilig. Ich mag ja gerade Sterne so gern. Vermutlich, weil sie hervorragend zur Weihnachtszeit passen – und zum Winter, denn es wird ja praktisch gar nicht mehr hell *mumpf*.

Den schwarzen Sterneninterlock habe ich reduziert bei Dawanda gekauft. Als Schnitt habe ich mich wieder für die Mamacita entschieden – wieder in der Variante mit Bündchen unten. Ich finde, so bleibt der Schnitt trotzdem figurbetont. Ohne Bündchen fällt mir das Shirt sonst zu sackig. Mamacita liebe ich inzwischen wirklich, so schön gemütlich, fällt toll und ist – da weniger Raffungen – auch schneller genäht als die Shelly von Farbenmix, die ich auch gerne mag und die ja so ähnlich ist.

Im Vergleich zum Originalschnitt schneide ich allerdings die Ärmel länger zu und ich mache auch das Ärmelbündchen länger. So fällt der Ärmel schön locker. Inzwischen mache ich das fast grundsätzlich, weil mir die Ärmel in fast allen Schnittmustern immer zu kurz sind. Dabei bin ich mit 1,72 m gar nicht sooo groß. Nunja, man kann sich ja helfen ;-)

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Am Ausschnitt habe ich als Kontrast eine rote Naht gecovert. Beim Nähabend letzte Woche bei vielewelten habe ich nämlich die Coverlock von Ruth ausprobieren können. Ganz schöne Diva, so eine Cover – und alles nur, um Bündchen abzusteppen? Das Ergebnis gefällt mir zwar schon sehr gut, aber im Moment habe ich nicht das Bedürfnis, mir auch so ein Gerätchen zuzulegen. Wieder was gespart ;-) – und ich wüsste eh nicht, wohin damit. Wie ihr gestern gesehen habt, ist mein kleines Nähplätzchen eh schon voll…

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Das Teil, das ich am Hals trage, ist übrigens ein Halsband/Stirnband nach einem Tutorial von den Kreativen Adern.

So, und jetzt ab damit zum letzten Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Wahnsinn, dass das Jahr schon rum ist. Mein erstes ganzes Nähjahr. Schön war´s! Mehr davon ;-)

Liebe Grüße, Eure

Sabine

Mamacita zum Wohlfühlen

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Wow, einen Monat Blogpause hab ich gemacht… die Zeit rast grade so. Neben dem Nähen hat mich nämlich in den letzten Wochen auch mein Herzensprojekt Hudlhub ganz schön auf Trap gehalten. Es passieren ganz wunderbare Dinge mit unserem Bandprojekt und ich bin glücklich darüber und dankbar.

In den letzten Wochen war ich – trotz Blogabstinenz – aber nähtechnisch alles andere als faul. Ich hab jede Menge Kleinkram für einige Bazare genäht (zeige ich ein anderes Mal), sowie viele Geschenke für kleine Erdenbürger (auch davon ein andermal mehr).

Letzte Woche hab ich dann endlich mal wieder etwas für mich genäht. Nachdem ich in letzter Zeit so viele schöne Shirts nach dem Schnitt Mamcita gesehen hab und der Schnitt genau mein Ding ist, hab ich mir bei farbenmix flugs das E-Book besorgt.

Genäht hab ich die Mamcita in Größe 40 aus einem grau-weiß-gestreiften Interlock von Michas Stoffecke mit roten Feinstrickbündchen. Als Hingucker hab ich vorne und hinten sowie auf der rechten Schulter und dem linken unteren Ärmel mit rotem Garn Sterne aufgesteppt.

Ich fühle mich pudelwohl in meiner Mamacita. Das nächste Mal würde ich sie vermutlich eine Größe kleiner nähen, die 40 fällt eher gemütlich bei mir aus ;-) Mit dem dickeren Interlock passt es aber auf alle Fälle gut.

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Ich schau gleich mal bei RUMS, da begegnen mir sicher wieder ne Menge Mamcitas :-D

Einen lieben Gruß von

Sabine

Herbstliche Shelly (mit „Impro“)

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Endlich ist mal wieder Me Made Mittwoch :-) Ich hatte ja schon Entzugserscheinungen, weil mich der Mittwoch immer inspiriert, etwas für mich zu nähen. Sonst nähe ich ja eher mal für den Kleinmann, für Freundeskinder oder Accessoires.

Gestern hatte ich aber so richtig Lust, ein herbstliches Oberteil für mich zu klöppeln. Und da ich nach wie vor ein großer Freund vom Farbenmix-Schnitt Shelly bin, sollte es ein Exemplar werden. Leider herrscht gerade ein wenig Ebbe an größeren Jersey-Stücken in meinem Stoffschrank – ich versuche grade, Stoff abzubauen, damit ich wieder Platz für Einkäufe beim Stoffmarkt in Freising habe ;-). Drum musste ich bei der Shelly ein wenig improvisieren.

Ich hatte nur noch einen Meter vom grau-schwarz geringelten Baumwolljersey und einen halben Meter vom Surprise Surprise Apfeljersey, genau das richtige für den Herbst. Leider gingen sich aus keinem der Stoffe lange Ärmel aus, drum habe ich die Ärmel so lang wie möglich aus dem verbliebenen Ringeljersey ausgeschnitten und noch einen breiteren Bündchensatz aus den restlichen Äpfeln drangebastelt. Es ist nicht optimal, aber mir gefällts. Ich schiebe ja auch bei normalen Shirts gerne die Ärmel hoch ;-)

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Beim Fotografieren habe ich dann festgestellt, wie schön der Apfeljersey zu meinem Lieblingsherbstlack passt:

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Die Shelly ist einfach unglaublich gemütlich und Problemzonenfreundlich ;-)

Mal schauen, was für tolle Inspirationen ich heute bei MMM finden kann.

Bis bald, liebe Grüße,

Sabine

Martha mit Überraschung

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Nachdem der Schrank von Kleinmann mit Langarmshirts langsam überquillt, muss ich jetzt auch mal wieder an mich denken. Irgendwie fällt es mir immer noch schwer, Sachen für mich zu nähen. Ich muss mich irgendwie dazu überwinden – aber wenn die Sachen dann fertig sind, trage ich sie eigentlich sehr gern.

Den Schnitt Martha von Milchmonster habe ich mir bereits vor einiger Zeit gekauft, sogar schon zusammengeklebt, ausgeschnitten und bearbeitet (nach dem Tutorial im Brustbereich vergrößert) hatte ich ihn – aber irgendwie hatte ich bis jetzt keinen Drive, ihn zu nähen. Bis jetzt. Nachdem ich mir einen Meter des wunderbaren Suprise-Surprise-Jerseys bestellt hatte, Kam die Idee, daraus in Kombi mit meinem obligatorischen Schwarz eine Martha zu nähen.

Ich habe mich für die etwas weitere Variante mit normaler Kapuze entschieden. Das Teil ist wirklich sehr bequem und ein wunderbares, gemütliches Herbstoberteil geworden. Ich denke, ich werde noch eine weitere Version (vielleicht dann ohne Kapuze) aus Sweat nähen. Ich hab da schon was im Auge ;-)

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Mal schauen, ob ich bei RUMS noch ein paar Ideen für meine Herbstgarderobe entdecke.

Mit lieben Grüßen

von der Bine