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Hudlhubber Glücksmomente

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Was für eine Woche! Was für ein Jahr!

Geht es Euch auch so, dass ihr, je näher das Jahresende rückt, überlegt, wie das Jahr denn so war, was an wichtigen Dingen geschehen ist, was die überragenden Momente waren, wo es vielleicht mal nicht so lief und wofür man dankbar ist?

Im hektischen Dezember ist zwar manchmal nicht viel Raum dafür, aber ich mag es, mir in ruhigen Moment Zeit für die Rückschau zu nehmen – und dann auch ein paar Visionen fürs nächste Jahr zu entwickeln. Seit ein paar Jahren schreibe ich alles, was mir wichtig war – und auch das, was ich mir fürs neue Jahr wünsche – auf einen Zettel, den ich am Silvesterabend verbrenne. Ich mag dieses kleine Ritual, es gibt meinem Jahr einen guten Abschluss und öffnet die Türen für ein neues Jahr voller Möglichkeiten :-)

In dieser Woche bin ich krank geworden, mal wieder eine dicke Erkältung – die vom Körper verordnete Pause nach einigen Wochen voller – vor allem musikalischer – Ereignisse, die zumeist wunderbar, aber mitunter auch etwas anstrengend waren.

Davor, am vergangenenen Wochenende, waren wir noch mit unserer Band Hudlhub für Acousticaufnahmen im Studio. Dabei wurden wir gefilmt.

Und heute freue ich mich unglaublich darüber, dass es unsere Musik jetzt auch auf Youtube gibt. Es ist schon etwas ganz Besonderes, mit so einem Herzensprojekt nach Draußen zu gehen.

hudlkekse

Und sogar mein anderes Herzenshobby, das Nähen, hat in Hudlhub eine Heimat gefunden. Nicht nur, dass ich meine selbstgenähten Klamotten auch auf der Bühne tragen kann (und im Video, starring mein erstes selbstgenähtes Oberteil überhaupt, diese Shelly ;-) ), ich nähe auch Hudlhubber Glückskekse als kleines Giveaway. Der Stoff dafür ist eine eigens bedruckte Baumwolle von spoonflower aus den USA, innen ist gelbes Filz und ich nähe ein Glücksklee-Webbandfähnchen ein. In den Keksen sind die Weisheiten unseres Hudlhubber Philosophen Matthias Kronleichter (1726-1754).

Manchmal gehen die Dinge Hand in Hand – dass das in diesem Jahr wirklich unglaublich gut funktioniert hat, dafür bin ich sehr dankbar!

Und jetzt könnt ihr, wenn ihr Lust habt, das Lied von der Elfenbeinprinzessin hören.

 

Mit freudigen Grüßen aus Hudlhub,

Eure Sabine

 

PS: Und wisst ihr, wer in der Adventszeit ganz vielen Leuten Freude macht? Es ist Lila-Lotta, die so wunderbare Tutorials und Geschenke in ihrem Adventskalender mit uns allen teilt. Danke dafür <3

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 1

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Bei meinem vorweihnachtlichen Stoffeshopping ist auch das ein oder andere Stöffchen für mich selbst im Einkaufswagen gelandet. Ich bin ja nach wie vor nicht „Miss Farbe“, aber ganz uni ist ja auf Dauer auch langweilig. Ich mag ja gerade Sterne so gern. Vermutlich, weil sie hervorragend zur Weihnachtszeit passen – und zum Winter, denn es wird ja praktisch gar nicht mehr hell *mumpf*.

Den schwarzen Sterneninterlock habe ich reduziert bei Dawanda gekauft. Als Schnitt habe ich mich wieder für die Mamacita entschieden – wieder in der Variante mit Bündchen unten. Ich finde, so bleibt der Schnitt trotzdem figurbetont. Ohne Bündchen fällt mir das Shirt sonst zu sackig. Mamacita liebe ich inzwischen wirklich, so schön gemütlich, fällt toll und ist – da weniger Raffungen – auch schneller genäht als die Shelly von Farbenmix, die ich auch gerne mag und die ja so ähnlich ist.

Im Vergleich zum Originalschnitt schneide ich allerdings die Ärmel länger zu und ich mache auch das Ärmelbündchen länger. So fällt der Ärmel schön locker. Inzwischen mache ich das fast grundsätzlich, weil mir die Ärmel in fast allen Schnittmustern immer zu kurz sind. Dabei bin ich mit 1,72 m gar nicht sooo groß. Nunja, man kann sich ja helfen ;-)

mama1

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Am Ausschnitt habe ich als Kontrast eine rote Naht gecovert. Beim Nähabend letzte Woche bei vielewelten habe ich nämlich die Coverlock von Ruth ausprobieren können. Ganz schöne Diva, so eine Cover – und alles nur, um Bündchen abzusteppen? Das Ergebnis gefällt mir zwar schon sehr gut, aber im Moment habe ich nicht das Bedürfnis, mir auch so ein Gerätchen zuzulegen. Wieder was gespart ;-) – und ich wüsste eh nicht, wohin damit. Wie ihr gestern gesehen habt, ist mein kleines Nähplätzchen eh schon voll…

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Das Teil, das ich am Hals trage, ist übrigens ein Halsband/Stirnband nach einem Tutorial von den Kreativen Adern.

So, und jetzt ab damit zum letzten Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Wahnsinn, dass das Jahr schon rum ist. Mein erstes ganzes Nähjahr. Schön war´s! Mehr davon ;-)

Liebe Grüße, Eure

Sabine

Herbstliche Shelly (mit „Impro“)

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Endlich ist mal wieder Me Made Mittwoch :-) Ich hatte ja schon Entzugserscheinungen, weil mich der Mittwoch immer inspiriert, etwas für mich zu nähen. Sonst nähe ich ja eher mal für den Kleinmann, für Freundeskinder oder Accessoires.

Gestern hatte ich aber so richtig Lust, ein herbstliches Oberteil für mich zu klöppeln. Und da ich nach wie vor ein großer Freund vom Farbenmix-Schnitt Shelly bin, sollte es ein Exemplar werden. Leider herrscht gerade ein wenig Ebbe an größeren Jersey-Stücken in meinem Stoffschrank – ich versuche grade, Stoff abzubauen, damit ich wieder Platz für Einkäufe beim Stoffmarkt in Freising habe ;-). Drum musste ich bei der Shelly ein wenig improvisieren.

Ich hatte nur noch einen Meter vom grau-schwarz geringelten Baumwolljersey und einen halben Meter vom Surprise Surprise Apfeljersey, genau das richtige für den Herbst. Leider gingen sich aus keinem der Stoffe lange Ärmel aus, drum habe ich die Ärmel so lang wie möglich aus dem verbliebenen Ringeljersey ausgeschnitten und noch einen breiteren Bündchensatz aus den restlichen Äpfeln drangebastelt. Es ist nicht optimal, aber mir gefällts. Ich schiebe ja auch bei normalen Shirts gerne die Ärmel hoch ;-)

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Beim Fotografieren habe ich dann festgestellt, wie schön der Apfeljersey zu meinem Lieblingsherbstlack passt:

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Die Shelly ist einfach unglaublich gemütlich und Problemzonenfreundlich ;-)

Mal schauen, was für tolle Inspirationen ich heute bei MMM finden kann.

Bis bald, liebe Grüße,

Sabine

Meine schwarz-grüne Shelly

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Brrrr, war gestern ein ungemütlicher Tag. Wenn ich in den Nachrichten sehe, wie es im Norden und Osten unseres schönen Landes wettertechnisch so abgeht, können wir hier unten ja noch froh sein. Dennoch war gestern kein Tag um vor die Tür zu gehen und da der Kleinmann einen langen Tagesmuttertag hatte und mein Brotjob immer noch Winterschlaf macht, hatte ich Zeit für die Nähmaschine und für meine erste Shelly :-)

Der Schnitt liegt schon seit einiger Zeit im Schrank, aber bisher hatte ich noch nicht den richtigen Drive, was für mich zu nähen. Auch fehlte mir die richtige „stoffliche“ Inspiration. Ein Stöffchen, dass ich gerne zu einer Sommershelly vernähen möchte, liegt zwar auch schon in meinem neuen Nähschrank (dazu ein anderes Mal mehr), aber ich wollte den Schnitt doch erstmal an einem nicht ganz so teuren Stöffchen ausprobieren. Also nutzte ich den schwarzen Jersey aus meinem Trigema-Putzlappenpaket von letzter Woche und den schönen grünen Ringeljersey und: Voilá!

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Ich bin seeehr happy mit meiner neuen Shelly. Sie ist richtig kuschelig und ist einfach genau mein Stil: Schwarz, straight (okay, durch die Raffung nicht ganz so straight ;-) ) in der Kombi mit einem knalligen Farbakzent. Und weil ich auch die Reste von dem schönen Kringelstoff nicht wegschmeißen konnte, gab es auch noch ein Schleifchen:

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Und weil ich so glücklich bin mit meiner Shelly, traue ich mich zum Me Made Mittwoch

Mit fröhlichen Grüßen,

Sabine