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Spitzen-Skulls fürn Hals

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Es ist die Zeit, in der altgeliebte Sachen sich auflösen. So zuletzt auch mein schwarz-weißes Lieblingshalstuch, das ich seit vielen Jahren sehr liebe. Inzwischen ist die Baumwolle porös, der Rollsaum löst sich auf – eigentlich besteht der Rand nur noch aus kleinen Löchern.

In meinem Schrank mangelt es zwar weiß Gott nicht an Halstüchern und Schals (eher im Gegenteil), aber ich brauche einfach so ein farbneutrales Lieblingstuch für jeden Tag.

Im Schank hatte ich noch einen guten Meter grauen Skull-Stoff, von dem ich eh nicht so recht wusste, was er mal werden sollte, obwohl er mir so gut gefiel. Eigentlich perfekt für ein Tuch. Im Handarbeitsladen meines Vertrauens habe ich dann noch eine schöne weiße Klöppelspitze besorgt.

Genäht ist das Tuch sehr schnell: Den Stoff links auf links zu einem Dreieck legen, die Klöppelspitze dazwischen. Ich habe die Kanten mit Vlieseline verstärkt, damit sie sich nicht dehnen und die Spitze alle paar Zentimeter mit ein wenig Wondertape fixiert. Dann habe ich einmal drumrum genäht und an einer der langen Seiten eine kleine Wendeöffnung gelassen.

Wenden, bügeln, Wendeöffnung mit ein paar Stichen verschließen – fertig.

Ich denke, ich werde mir für den Sommer noch ein ähnliches Exemplar aus Webware nähen. Der doppellagige Jersey ist aber für die kältere Jahreszeit perfekt.

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So, und jetzt nähe ich mal weiter an meinen vielen UFOs, die hier so rumliegen :-) Es wird Frühling, ich spüre es genau ;-)

Liebe Grüße, auch an alle bei RUMS,

Sabine

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Ein Shirt für die Bühne

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Wie ihr vielleicht wisst, nähe ich nicht nur, sondern mache auch Musik in einer Band. Wir machen bayerischen Folkpop mit Geschichten aus Hudlhub, unserer musikalischen Heimat ;-)

In den letzten Wochen war ich verstärkt auf der Suche nach einem neuen Look für die Bühne – ich trage nämlich am liebsten relativ schlichte, schwarze Shirts, das passt aber eigentlich so gar nicht zu unserer Musik und unserem Konzept… was Fröhliches muss her, was in freundlichen Farben. Blau sollte dabei sein. Es darf mich nicht blass machen. Aber verkleiden möchte ich mich auch nicht, ich will mich ja wohl fühlen und immer noch ich sein… und es sollte im Sitzen vorteilhaft aussehen (vor allem im Bauchbereich ;-) ). Eine Menge Anforderungen an ein Kleidungsstück – und tatsächlich bin ich in Geschäften und online nicht wirklich fündig geworden.

Dann näh ich halt was :-) Gesagt, getan. Als Inspiration habe ich mir die klassische Trachtenbluse genommen. Ich habe dann den wunderbaren Vichy-Karo-Jersey bei Alles-für-Selbermacher entdeckt. Das Blau ist sehr schön und passt zu meinem Teint. Als Kontraststoff habe ich pinken Jersey mit kleinen weißen Punkten gewählt.

Als Schnitt habe ich wieder das Blusenshirt von Lillesol&Pelle genommen – mit ein paar kleinen Änderungen. Die Säume an Ärmeln und unten habe ich mit Rollsaum versäubert, das gefiel mir gut zum Stoff. Die Ärmel habe ich als Halbarm zugeschnitten und mittig im Ärmel habe ich aus dem pinken Jersey einen Riegel eingenäht, mit dem ich mittels Druckknopf den Ärmel nach oben raffen kann. Ich finde, das gibt dem Oberteil noch eine kleine Raffinesse und passt auch zum Trachtenthema.

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Ich bin ziemlich happy damit: Das Top schaut fröhlich und bayerisch aus, ohne Tracht zu schreien. Es ist sehr bequem und ich werde es gleich heute Abend mal auf seine Bühnentauglichkeit testen ;-)

Ab damit zum MMM.

Musikalische Grüße von

Sabine

Ein neuer Lieblingsschnitt

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Ich melde mich zurück aus einer arbeitssamen Blogpause – die Zeit verfliegt gerade nur so und die Zeit zum Nähen (und bloggen) war zuletzt sehr knapp. Umso mehr Lust hab ich gerade wieder auf neues Nähgut – zumal ich Zuwachs bekommen habe:

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Eine Elna Experience 660 ist bei mir eingezogen. Elna hat das Modell auslaufen lassen – und ich habe das Maschinchen statt für ursprünglich 1200 Euro für 720 bekommen – da sind beim Schnäppchenjagen wieder meine schwäbischen Gene erfolgreich durchgekommen. Zwar habe ich anfangs meiner Elna 520 ein wenig nachgetrauert, aber ich bin sicher, ihre neue Besitzerin hat viel Freude damit – so wie ich mit meiner neuen ;-)

Gestern hatte ich endlich mal wieder einen ganzen Vormittag frei und hab ihn genutzt, um mal wieder was für mich selbst zu nähen. Als ich kürzlich das neue Blusenshirt von lillesol & pelle entdeckt habe, war ich ganz begeistert. Genau so einen Schnitt hatte ich gesucht, leger aber doch ein bisschen schick, mit kleiner Knopfleiste, locker und doch figurbetont.

Auf dem Stoffmarkt in Freising hatte ich mir ein Reststück schwarz-weißen Viskosejersey gekauft – genau richtig für das Shirt. So schön Viskose fällt, zum Nähen finde ich es die Pest :-P. Zudem ist das Muster auf dem Stoff leicht gecrinkelt und erhaben, so dass er sich noch leichter verzieht – das war beim Zuschnitt auch nicht ohne.

Mit dem Flutschestoff ist mir dann irgendwo ein wenig Schlamperei passiert, denn ich musste beim Kragen ein wenig improvisieren und ihn neu und etwas länger zuschneiden, weil mir der Halsausschnitt irgendwie zwei Zentimeter länger geraten ist. Keine Ahnung, wie das passiert ist.

Die Knopfleiste und Schulterpasse sind aus schwarzem Jersey, für die Druckknöpfe habe ich weiße und einen roten Jerseydrücker von snaply verwendet.

Die Manschetten habe ich weggelassen (mag ich nicht) und den Ärmel einfach gesäumt. Mir schwebt ja noch eine andere Ärmellösung vor, aber das probiere ich beim nächsten Shirt aus, das es mit Sicherheit geben wird. Der Schnitt ist toll und sitzt sehr gut.

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Ab damit zu MMM.

Viele Grüße, Sabine

Was Kleines für die Kleinen

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Viel Arbeit, wenig Zeit zum Nähen und damit auch fürs Bloggen – ich gelobe Besserung. Denn das Nähen geht mir sehrsehr ab und das, obwohl ich eine neue Elna mein Eigen nenne. Ja, ich hab mich vergrößert und freue mich sehr über eine sehr schwäbische Anschaffung ;-)

Kürzlich auf der Elna-Seite habe ich gesehen, dass die Experience 660 als Auslaufmodell um ganze 500 Euro reduziert ist. Wow, dachte ich mir, das ist schon ein tolles Angebot. Mir ging ja schon eine ganze Weile einige Möglichkeiten und Stiche ab. Meine 520 ist wirklich eine wunderbare Maschine, aber eben eher was zum Anfangen.

Und mit dem Schnäppchen nicht genug, hab ich dann beim Nähmaschinenhändler meines Vertrauens auch noch zehn Prozent Nachlass bekommen – und noch ein Madeira-Garnkasten obendrauf. Eine echt schwäbische Anschaffung.

Bisher habe ich es noch nicht geschafft, meine „Alte“ zu verkaufen. Irgendwie hänge ich an ihr. Sie war ja meine erste. Und sie ist so ein tolles Gerät. Aber nachdem die neue Ella und ich langsam Freunde werden, heißt es wohl bald Goodbye!

Jetzt zeige ich Euch aber noch schnell kleine Zwillingskleider – diese gab es zu Ostern für die Nichte (genannt Puppe) und den Neffen:

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Das Kleidchen ist ein Schnitt aus der Ottobre, das Shirt ebenfalls, beides genäht in Größe 62. Ich bin gespannt, wie der feine Herr und die keine Dame darin aussehen werden. Ein bisschen müssen sie noch reinwachsen ;-)

So, noch auf den letzten Drücker ab zum Creadienstag – und zu Kiddikram.

Bis hoffentlich bald,

Eure Sabine

Shirts für den jungen Gitarrengott

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Und schon steht der Frühling vor der Tür. Ich merke das vor allem daran, dass ich wieder ständig niesen muss. *hatschi* Doofer Heuschnupfen. Allerdings habe ich beschlossen, mich davon in diesem Jahr nicht so beeindrucken zu lassen. Bis jetzt läuft es ganz gut und ich komme bisher ohne die so grässlich müde machenden Antihistaminika aus…

Und eben weil der Frühling schon so laut an die Tür klopft, musste ich mich jetzt endlich mal wieder ins Nähgeschäft werfen. Nicht dass der Kleinmann in der warmen Jahreszeit gar nichts Selbstgemachtes zum Anziehen hat, der arme Junge :-D

Entstanden sind ein paar T-Shirts, allesamt nach unserem all-time-favourite Schnitt, dem Raglanshirt von Klimperklein in 116.

Und weil der Kleinmann gar nicht mehr so klein ist und die Shirts jetzt langsam etwas „cooler“ werden dürfen, hab ich mich mal wieder an Applikationen ausprobiert. Vor allem mit der Gitarre bin ich ganz happy :-) – und der Kleinmann auch :-)

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Der Anker ist jetzt nicht so der große Wurf, aber für den Sommer tut´s es schon ;-)

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Und noch ein Langarmshirt aus dem schönen Mausjersey von snaply. Neulich beim Eisessen in der Nachbarstadt haben wir einen Jungen entdeckt mit genau dem selben Shirt – gibt wohl noch mehr Nähmamas in der Gegend :-D

So, jetzt mache ich noch was schönes für mich fertig, das zeige ich Euch dann morgen :-)

Einen schönen Abend

wünscht Eure Sabine

Verlinkt bei Creadienstag, kiddikram, made4boys

Bademantel-Impronäherei

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Wow, zwei Wochen Blogpause – wo geht die Zeit hin?

Stimmt, ich erinnere mich: An viel (eigentlich ziemlich angenehme) Arbeit, an viel Musikmachen, an eine Erkältung :-P und an einen Besuch bei frischgebackenen Zwillingen.

Jaaaaa, sie sind endlich da, meine Nichte und mein Neffe… aber bis sie in meine genähten Größe 56-Geschenke passen, dauert es noch ein kleines Weilchen. Ich hoffe aber, ich kann Euch dann mal schöne Bilder zeigen… zur Geburt gab es nämlich nicht nur tatsächlich Genähtes, sondern ich habe ein „Nähabo“ verschenkt: Ich möchte jeden Monat etwas neues für die beiden nähen. Damit die zwei süßen Mäuse auch in der Ferne immer ein Stückchen Tante haben :-) Jedenfalls sind die beiden – und ihre Eltern – wohlauf und wir freuen uns über die neuen Erdenbürger!!!

Wie gerufen als kleine Alltagsflucht kam kürzlich der Vorschlag einer Freundin, einen Tag in die Therme zu fahren. Am Vortag fiel mir dann ein: Mist, du hast gar keinen schönen Bademantel. Nur so ein langweiliges, weißes Teil. Geht ja gar nicht…

Also hab ich – auch im Sinne des dringend nötigen Stoffabbaus – einen ziemlich dünnen, fuddeligen, weißen Frottee aus einem Überraschungspaket von Aktivstoffe und den Rest des grauen Nickis aus der Drachenproduktion genommen und mir einen Schnitt überlegt.

Der Schnitt ist reine Impro – und irgendwie schaut er auch so aus: Basis war ein Kapuzenshirtschnitt, ich habe ihn ab der Taille nach unten verbreitert und verlängert und das Oberteil leicht überlappend zugeschnitten. In die Seitennaht habe ich eine offenkantige Nickischlaufe eingenäht… die ich jetzt im Nachhinein gar nicht mehr brauche: Ich habe nämlich nachträglich noch rote Kam-Snaps zum Schließen des Mantels angebracht, weil es mir mit Gürtel nicht gefallen hat…

Okay, ist vielleicht nicht der Weißheit letzter Schluss (und für meinen Geschmack auch ein wenig kurz geraten, aber der Nicki gab nicht mehr her, leider), aber zum Überwerfen reichts.

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Jetzt werde ich mal ein paar Kleinmannshirts zuschneiden gehen. Der Frühling kommt mit großen Schritten und die nächste Größe ist jetzt einfach dran. Manchmal möchte man die Zeit gerne anhalten *seufz*

Liebe Grüße von

Sabine

Verlinkt bei RUMS

 

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 2

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Gestern hab ich Euch ja schon eine Mamacita mit Sternen präsentiert, heute zeige ich Euch ein weiteres Sternenmodell.

Den Stoff habe ich beim Blättern im Stoff&Stil-Katalog entdeckt und mich sofort verliebt. Diese zerbröckelnden Sterne sind genau mein Ding. Ich mag es ja manchmal ein wenig morbid und brüchig – genau das finde ich auch in dem Stoff wieder. Der Jersey ist schön dick und kuschelig, passend dazu in grau habe ich gleich das Bündchen von Stoff&Stil mal ausprobiert, das mir als eines der besten angepriesen wurde.

Was soll ich sagen, die Qualität der Stoffe ist wirklich toll, der Preis ist gut und die Abwicklung ging fix. Kann ich also nur empfehlen.

Ich nähe die Mamacita jetzt doch immer in Größe 40. 38 passt mir zwar auch, aber bei dem Schnitt finde ich es etwas legerer noch schöner.

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So, ich denke, mein Bedarf an Sternenoberteilen ist fürs erste gedeckt ;-)…. wobei ich hier noch diesen schönen grauen Bielefeld-Sweat mit Sternen liegen hätte. Aber vermutlich werde ich da dann was für den Kleinmann draus nähen ;-)

Und jetzt schau ich mal bei RUMS vorbei ;-)

Liebe Grüße,

Sabine

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 1

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Bei meinem vorweihnachtlichen Stoffeshopping ist auch das ein oder andere Stöffchen für mich selbst im Einkaufswagen gelandet. Ich bin ja nach wie vor nicht „Miss Farbe“, aber ganz uni ist ja auf Dauer auch langweilig. Ich mag ja gerade Sterne so gern. Vermutlich, weil sie hervorragend zur Weihnachtszeit passen – und zum Winter, denn es wird ja praktisch gar nicht mehr hell *mumpf*.

Den schwarzen Sterneninterlock habe ich reduziert bei Dawanda gekauft. Als Schnitt habe ich mich wieder für die Mamacita entschieden – wieder in der Variante mit Bündchen unten. Ich finde, so bleibt der Schnitt trotzdem figurbetont. Ohne Bündchen fällt mir das Shirt sonst zu sackig. Mamacita liebe ich inzwischen wirklich, so schön gemütlich, fällt toll und ist – da weniger Raffungen – auch schneller genäht als die Shelly von Farbenmix, die ich auch gerne mag und die ja so ähnlich ist.

Im Vergleich zum Originalschnitt schneide ich allerdings die Ärmel länger zu und ich mache auch das Ärmelbündchen länger. So fällt der Ärmel schön locker. Inzwischen mache ich das fast grundsätzlich, weil mir die Ärmel in fast allen Schnittmustern immer zu kurz sind. Dabei bin ich mit 1,72 m gar nicht sooo groß. Nunja, man kann sich ja helfen ;-)

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Am Ausschnitt habe ich als Kontrast eine rote Naht gecovert. Beim Nähabend letzte Woche bei vielewelten habe ich nämlich die Coverlock von Ruth ausprobieren können. Ganz schöne Diva, so eine Cover – und alles nur, um Bündchen abzusteppen? Das Ergebnis gefällt mir zwar schon sehr gut, aber im Moment habe ich nicht das Bedürfnis, mir auch so ein Gerätchen zuzulegen. Wieder was gespart ;-) – und ich wüsste eh nicht, wohin damit. Wie ihr gestern gesehen habt, ist mein kleines Nähplätzchen eh schon voll…

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Das Teil, das ich am Hals trage, ist übrigens ein Halsband/Stirnband nach einem Tutorial von den Kreativen Adern.

So, und jetzt ab damit zum letzten Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Wahnsinn, dass das Jahr schon rum ist. Mein erstes ganzes Nähjahr. Schön war´s! Mehr davon ;-)

Liebe Grüße, Eure

Sabine

Nähdiesunddas

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Zum heutigen Creadienstag zeige ich Euch mal, was in den letzten Wochen so an Nähdiesunddas von meiner Nadel gesprungen ist:

Zunächst mal habe ich einiges genäht, was demnächst auf einen Weihnachtsbazar für das Krankenhaus verkauft wird. Hauptsächlich kleine Kosmetiktäschchen, Knotenmützchen und Kinderwendebeanies habe ich dafür genäht – und so gleichzeitig eine Menge Stoffreste verwertet. Win-Win für alle :-)

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Dann hatte ich das Glück, jede Menge kleine Menschen benähen zu dürfen. Diverse Mützen und Kombis sind als Geschenke entstanden:

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Und worauf ich mich am allermeisten freue, so nähtechnisch, ist, dass ich künftig ein Zwillingspärchen benähen darf. Ich werde nämlich Zwillingstante Anfang nächsten Jahres. Mir schweben da viele hübsche Kombisachen vor in ähnlichen Stoffen. Hach, da werde ich mich austoben an den putzigen kleinen Sachen :-D Einen ersten Versuch habe ich mal an einer Kombi mit Hose Frida in 62 und dem Wendemützchen von Klimperklein in 40 aus den wunderbaren Lovekeys-Stoffen.

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Mal schauen, was es bei Euch so zu sehen gibt. Ich bin ja jetzt auf der Suche nach schönen Zwillingsideen ;-) Wenn ihr was wisst, immer her damit ;-)

Einen lieben Gruß von

Sabine

PS: Dieser Post geht natürlich auch zum Kiddiekram und zu Made4boys.

Herbstliche Shelly (mit „Impro“)

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Endlich ist mal wieder Me Made Mittwoch :-) Ich hatte ja schon Entzugserscheinungen, weil mich der Mittwoch immer inspiriert, etwas für mich zu nähen. Sonst nähe ich ja eher mal für den Kleinmann, für Freundeskinder oder Accessoires.

Gestern hatte ich aber so richtig Lust, ein herbstliches Oberteil für mich zu klöppeln. Und da ich nach wie vor ein großer Freund vom Farbenmix-Schnitt Shelly bin, sollte es ein Exemplar werden. Leider herrscht gerade ein wenig Ebbe an größeren Jersey-Stücken in meinem Stoffschrank – ich versuche grade, Stoff abzubauen, damit ich wieder Platz für Einkäufe beim Stoffmarkt in Freising habe ;-). Drum musste ich bei der Shelly ein wenig improvisieren.

Ich hatte nur noch einen Meter vom grau-schwarz geringelten Baumwolljersey und einen halben Meter vom Surprise Surprise Apfeljersey, genau das richtige für den Herbst. Leider gingen sich aus keinem der Stoffe lange Ärmel aus, drum habe ich die Ärmel so lang wie möglich aus dem verbliebenen Ringeljersey ausgeschnitten und noch einen breiteren Bündchensatz aus den restlichen Äpfeln drangebastelt. Es ist nicht optimal, aber mir gefällts. Ich schiebe ja auch bei normalen Shirts gerne die Ärmel hoch ;-)

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Beim Fotografieren habe ich dann festgestellt, wie schön der Apfeljersey zu meinem Lieblingsherbstlack passt:

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Die Shelly ist einfach unglaublich gemütlich und Problemzonenfreundlich ;-)

Mal schauen, was für tolle Inspirationen ich heute bei MMM finden kann.

Bis bald, liebe Grüße,

Sabine