Schlagwort-Archive: nähen

Martha mit Überraschung

Standard

Nachdem der Schrank von Kleinmann mit Langarmshirts langsam überquillt, muss ich jetzt auch mal wieder an mich denken. Irgendwie fällt es mir immer noch schwer, Sachen für mich zu nähen. Ich muss mich irgendwie dazu überwinden – aber wenn die Sachen dann fertig sind, trage ich sie eigentlich sehr gern.

Den Schnitt Martha von Milchmonster habe ich mir bereits vor einiger Zeit gekauft, sogar schon zusammengeklebt, ausgeschnitten und bearbeitet (nach dem Tutorial im Brustbereich vergrößert) hatte ich ihn – aber irgendwie hatte ich bis jetzt keinen Drive, ihn zu nähen. Bis jetzt. Nachdem ich mir einen Meter des wunderbaren Suprise-Surprise-Jerseys bestellt hatte, Kam die Idee, daraus in Kombi mit meinem obligatorischen Schwarz eine Martha zu nähen.

Ich habe mich für die etwas weitere Variante mit normaler Kapuze entschieden. Das Teil ist wirklich sehr bequem und ein wunderbares, gemütliches Herbstoberteil geworden. Ich denke, ich werde noch eine weitere Version (vielleicht dann ohne Kapuze) aus Sweat nähen. Ich hab da schon was im Auge ;-)

 martha1martha2

Mal schauen, ob ich bei RUMS noch ein paar Ideen für meine Herbstgarderobe entdecke.

Mit lieben Grüßen

von der Bine

Advertisements

Angefixt – ein neuer Nähjunkie erblickt das Licht der Welt

Standard

Gerade mal vier Wochen alt ist meine frisch entdeckte Liebe zum Nähen. Und das kam so:

Schon länger – eigentlich seit der Kleinmann auf der Welt ist – bin ich begeistert von den schönen, bunten Dingen, die es bei Dawanda so zu kaufen gibt. Vor einiger Zeit kaufte ich eine wunderwunderschöne Wendezwergenmütze nach dem E-Book von klimperklein – und da dachte ich dann so bei mir: Sowas will ich selber machen.

Ich habe dann die nächste Zeit damit zugebracht, mich durch diverse Nähblogs zu schmökern. Irgendwann erzählte ich meinem Mann mal wieder davon und benutzte dabei wohl ein paar Fachbegriffe. Er lachte nur und meinte: Aha, du sprichst schon eine neue Sprache. Da war ich schon längst angefixt.

Theoretisch war ich also schon längst am Nähen, aber mit der Praxis haperte es noch. Also schwang ich mich eines morgens auf und besuchte in der großen Nachbarstadt den Nähmaschinenladen meines Vertrauens. Ich hatte mich davor natürlich schon durch 3867 Blogs gelesen und schon eine recht genaue Vorstellung bekommen, was ich ungefähr gerne für ein Maschinchen hätte. Der zauberhafte Ladenbesitzer hat mich dann zwei Stunden beraten, wir haben probegenäht und diverse Sachen ausprobiert – und am Ende habe ich mein zu erwartendes Weihnachtsgeld (und ein paar Euro fünfzig extra) in mein neues Baby investiert: Eine Elna Experience 520.

Ich liebe diese Maschine! Tatsächlich bestätigt sie bisher meinen Lehrsatz: Wenn eine Tätigkeit schon eine Herausforderung ist, sollte das Equipment keine extra Hürde sein. Die Elna ist wunderbar easy zu bedienen, hat Power und ist auch optisch ein hübsches Teilchen :-) Wie das halt so ist, wenn man sich verliebt…

Wie ich dann von der Theoretikerin zur Praktikerin geworden bin, erzähle ich dann – mit Bildern – beim nächsten Mal.

Einen lieben Gruß vom fleißigen nähenden Binchen