Schlagwort-Archive: MMM

Ein Shirt für die Bühne

Standard

Wie ihr vielleicht wisst, nähe ich nicht nur, sondern mache auch Musik in einer Band. Wir machen bayerischen Folkpop mit Geschichten aus Hudlhub, unserer musikalischen Heimat ;-)

In den letzten Wochen war ich verstärkt auf der Suche nach einem neuen Look für die Bühne – ich trage nämlich am liebsten relativ schlichte, schwarze Shirts, das passt aber eigentlich so gar nicht zu unserer Musik und unserem Konzept… was Fröhliches muss her, was in freundlichen Farben. Blau sollte dabei sein. Es darf mich nicht blass machen. Aber verkleiden möchte ich mich auch nicht, ich will mich ja wohl fühlen und immer noch ich sein… und es sollte im Sitzen vorteilhaft aussehen (vor allem im Bauchbereich ;-) ). Eine Menge Anforderungen an ein Kleidungsstück – und tatsächlich bin ich in Geschäften und online nicht wirklich fündig geworden.

Dann näh ich halt was :-) Gesagt, getan. Als Inspiration habe ich mir die klassische Trachtenbluse genommen. Ich habe dann den wunderbaren Vichy-Karo-Jersey bei Alles-für-Selbermacher entdeckt. Das Blau ist sehr schön und passt zu meinem Teint. Als Kontraststoff habe ich pinken Jersey mit kleinen weißen Punkten gewählt.

Als Schnitt habe ich wieder das Blusenshirt von Lillesol&Pelle genommen – mit ein paar kleinen Änderungen. Die Säume an Ärmeln und unten habe ich mit Rollsaum versäubert, das gefiel mir gut zum Stoff. Die Ärmel habe ich als Halbarm zugeschnitten und mittig im Ärmel habe ich aus dem pinken Jersey einen Riegel eingenäht, mit dem ich mittels Druckknopf den Ärmel nach oben raffen kann. Ich finde, das gibt dem Oberteil noch eine kleine Raffinesse und passt auch zum Trachtenthema.

hudl5

hudl3

hudl1

hudl4

Ich bin ziemlich happy damit: Das Top schaut fröhlich und bayerisch aus, ohne Tracht zu schreien. Es ist sehr bequem und ich werde es gleich heute Abend mal auf seine Bühnentauglichkeit testen ;-)

Ab damit zum MMM.

Musikalische Grüße von

Sabine

Ein neuer Lieblingsschnitt

Standard

Ich melde mich zurück aus einer arbeitssamen Blogpause – die Zeit verfliegt gerade nur so und die Zeit zum Nähen (und bloggen) war zuletzt sehr knapp. Umso mehr Lust hab ich gerade wieder auf neues Nähgut – zumal ich Zuwachs bekommen habe:

elna2

Eine Elna Experience 660 ist bei mir eingezogen. Elna hat das Modell auslaufen lassen – und ich habe das Maschinchen statt für ursprünglich 1200 Euro für 720 bekommen – da sind beim Schnäppchenjagen wieder meine schwäbischen Gene erfolgreich durchgekommen. Zwar habe ich anfangs meiner Elna 520 ein wenig nachgetrauert, aber ich bin sicher, ihre neue Besitzerin hat viel Freude damit – so wie ich mit meiner neuen ;-)

Gestern hatte ich endlich mal wieder einen ganzen Vormittag frei und hab ihn genutzt, um mal wieder was für mich selbst zu nähen. Als ich kürzlich das neue Blusenshirt von lillesol & pelle entdeckt habe, war ich ganz begeistert. Genau so einen Schnitt hatte ich gesucht, leger aber doch ein bisschen schick, mit kleiner Knopfleiste, locker und doch figurbetont.

Auf dem Stoffmarkt in Freising hatte ich mir ein Reststück schwarz-weißen Viskosejersey gekauft – genau richtig für das Shirt. So schön Viskose fällt, zum Nähen finde ich es die Pest :-P. Zudem ist das Muster auf dem Stoff leicht gecrinkelt und erhaben, so dass er sich noch leichter verzieht – das war beim Zuschnitt auch nicht ohne.

Mit dem Flutschestoff ist mir dann irgendwo ein wenig Schlamperei passiert, denn ich musste beim Kragen ein wenig improvisieren und ihn neu und etwas länger zuschneiden, weil mir der Halsausschnitt irgendwie zwei Zentimeter länger geraten ist. Keine Ahnung, wie das passiert ist.

Die Knopfleiste und Schulterpasse sind aus schwarzem Jersey, für die Druckknöpfe habe ich weiße und einen roten Jerseydrücker von snaply verwendet.

Die Manschetten habe ich weggelassen (mag ich nicht) und den Ärmel einfach gesäumt. Mir schwebt ja noch eine andere Ärmellösung vor, aber das probiere ich beim nächsten Shirt aus, das es mit Sicherheit geben wird. Der Schnitt ist toll und sitzt sehr gut.

lill3

lill2

lill4

Ab damit zu MMM.

Viele Grüße, Sabine

Zombie Apocalypse Mamina

Standard

So, da ist sie, meine Mamina aus dem Stöffchen, in das ich mich kürzlich spontan verliebt habe: Zombie Apocalypse von Riley Blake. Ich fand die Zombies so niedlich und falls mal wirklich eine Zombie-Apokalypse droht, muss ich nur auf meine Tunika schauen und die Ratschläge darauf befolgen ;-)

Ich dachte mir, ein so makaberer Stoff braucht ein liebliches Schnittmuster – und ich bin auch sehr, sehr happy mit dem Ergebnis. Auch, wenn ich im Detail noch mal nacharbeiten muss (kleiner Murks an der hinteren Paspelnaht und das Schrägband am Hals mach ich noch mal neu zwecks Murks am Abschluss :-P und zwecks besserer Form werde ich noch ein schwarzes Bindeband in der Taille einarbeiten). Ich glaube, das wird mein neues Frühlingslieblingsteil:

Bild

Bild

Bild

Dann schau ich mal rüber zum Me Made Mittwoch. Ihr habt da immer so schöne Sachen <3. Mal sehen, was ich als nächstes Nähen muss ;-)

Liebe Grüße von der Bine

 

Keine Stars, aber Stripes

Standard

Rote Ringel. Als ich sie neulich gesehen habe, wollte ich sie unbedingt haben. Ich hatte auch gleich eine Idee, wie ich sie verarbeite: Zusammen mit dem dunkelblauen Interlock aus dem Trigema-Putzlappenpaket mach ich mir da was Maritimes draus.

Einen Schnitt hatte ich auch schon im Auge dafür: Das Raglan-Shirt mit V-Ausschnitt von Frau Liebstes.

Beim Ausmessen meiner, nennen wir es „Formen“ musste ich feststellen, dass laut E-Book Größe 42 die richtige für mich wäre. 42? Ernsthaft? Mit breitem Kreuz (und dem dazugehörigen Vorbau) kommt man ja schnell mal auf ein paar mehr Umfangszentimeter, auch wenn ich ansonsten eher eine 40 und untenrum eher eine 38 bin. Wird schon seine Richtigkeit haben – also hab ich munter in 42 zugeschnitten und genäht…

Bei der Anprobe musste ich feststellen, dass das Shirt obenrum zwar wirklich gut sitzt, aber nach unten hin habe ich dann doch noch ein paar Änderungen vornehmen müssen: Ich habe die Taillierung etwas begradigt und in der Breite einiges an Zentimetern weggenommen. Jetzt passt es auch Brustabwärts wunderbar.

Auch von der Länge her fand ich das Shirt eher kurz geraten. Drum habe ich es nicht – wie im E-Book empfohlen – normal gesäumt (dann wäre es bald bauchfrei gewesen), sondern habe mir aus dem Ringelrest ein Schrägband gebastelt und den Saum damit eingefasst. Für ein Bündchen hats leider nicht gereicht. Aber so ist es auch okay.

Ich werde das Shirt sicher wieder nähen, denn es sitzt obenrum wirklich gut. Beim nächsten Mal werde ich den Schnitt gleich anpassen und vielleicht auch noch ein, zwei Zentimeterchen an Gesamtlänge zugeben. Und jetzt: Voilà!

Bild

Bild

Bild

Einen fröhlichen Me Made Mittwoch euch allen. Ich geh stöbern ;-)

Lieben Gruß vom Nähbinchen

Meine schwarz-grüne Shelly

Standard

Brrrr, war gestern ein ungemütlicher Tag. Wenn ich in den Nachrichten sehe, wie es im Norden und Osten unseres schönen Landes wettertechnisch so abgeht, können wir hier unten ja noch froh sein. Dennoch war gestern kein Tag um vor die Tür zu gehen und da der Kleinmann einen langen Tagesmuttertag hatte und mein Brotjob immer noch Winterschlaf macht, hatte ich Zeit für die Nähmaschine und für meine erste Shelly :-)

Der Schnitt liegt schon seit einiger Zeit im Schrank, aber bisher hatte ich noch nicht den richtigen Drive, was für mich zu nähen. Auch fehlte mir die richtige „stoffliche“ Inspiration. Ein Stöffchen, dass ich gerne zu einer Sommershelly vernähen möchte, liegt zwar auch schon in meinem neuen Nähschrank (dazu ein anderes Mal mehr), aber ich wollte den Schnitt doch erstmal an einem nicht ganz so teuren Stöffchen ausprobieren. Also nutzte ich den schwarzen Jersey aus meinem Trigema-Putzlappenpaket von letzter Woche und den schönen grünen Ringeljersey und: Voilá!

Bild

Bild

Ich bin seeehr happy mit meiner neuen Shelly. Sie ist richtig kuschelig und ist einfach genau mein Stil: Schwarz, straight (okay, durch die Raffung nicht ganz so straight ;-) ) in der Kombi mit einem knalligen Farbakzent. Und weil ich auch die Reste von dem schönen Kringelstoff nicht wegschmeißen konnte, gab es auch noch ein Schleifchen:

Bild

Und weil ich so glücklich bin mit meiner Shelly, traue ich mich zum Me Made Mittwoch

Mit fröhlichen Grüßen,

Sabine