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Ein neuer Lieblingsschnitt

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Ich melde mich zurück aus einer arbeitssamen Blogpause – die Zeit verfliegt gerade nur so und die Zeit zum Nähen (und bloggen) war zuletzt sehr knapp. Umso mehr Lust hab ich gerade wieder auf neues Nähgut – zumal ich Zuwachs bekommen habe:

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Eine Elna Experience 660 ist bei mir eingezogen. Elna hat das Modell auslaufen lassen – und ich habe das Maschinchen statt für ursprünglich 1200 Euro für 720 bekommen – da sind beim Schnäppchenjagen wieder meine schwäbischen Gene erfolgreich durchgekommen. Zwar habe ich anfangs meiner Elna 520 ein wenig nachgetrauert, aber ich bin sicher, ihre neue Besitzerin hat viel Freude damit – so wie ich mit meiner neuen ;-)

Gestern hatte ich endlich mal wieder einen ganzen Vormittag frei und hab ihn genutzt, um mal wieder was für mich selbst zu nähen. Als ich kürzlich das neue Blusenshirt von lillesol & pelle entdeckt habe, war ich ganz begeistert. Genau so einen Schnitt hatte ich gesucht, leger aber doch ein bisschen schick, mit kleiner Knopfleiste, locker und doch figurbetont.

Auf dem Stoffmarkt in Freising hatte ich mir ein Reststück schwarz-weißen Viskosejersey gekauft – genau richtig für das Shirt. So schön Viskose fällt, zum Nähen finde ich es die Pest :-P. Zudem ist das Muster auf dem Stoff leicht gecrinkelt und erhaben, so dass er sich noch leichter verzieht – das war beim Zuschnitt auch nicht ohne.

Mit dem Flutschestoff ist mir dann irgendwo ein wenig Schlamperei passiert, denn ich musste beim Kragen ein wenig improvisieren und ihn neu und etwas länger zuschneiden, weil mir der Halsausschnitt irgendwie zwei Zentimeter länger geraten ist. Keine Ahnung, wie das passiert ist.

Die Knopfleiste und Schulterpasse sind aus schwarzem Jersey, für die Druckknöpfe habe ich weiße und einen roten Jerseydrücker von snaply verwendet.

Die Manschetten habe ich weggelassen (mag ich nicht) und den Ärmel einfach gesäumt. Mir schwebt ja noch eine andere Ärmellösung vor, aber das probiere ich beim nächsten Shirt aus, das es mit Sicherheit geben wird. Der Schnitt ist toll und sitzt sehr gut.

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Ab damit zu MMM.

Viele Grüße, Sabine

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Was Kleines für die Kleinen

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Viel Arbeit, wenig Zeit zum Nähen und damit auch fürs Bloggen – ich gelobe Besserung. Denn das Nähen geht mir sehrsehr ab und das, obwohl ich eine neue Elna mein Eigen nenne. Ja, ich hab mich vergrößert und freue mich sehr über eine sehr schwäbische Anschaffung ;-)

Kürzlich auf der Elna-Seite habe ich gesehen, dass die Experience 660 als Auslaufmodell um ganze 500 Euro reduziert ist. Wow, dachte ich mir, das ist schon ein tolles Angebot. Mir ging ja schon eine ganze Weile einige Möglichkeiten und Stiche ab. Meine 520 ist wirklich eine wunderbare Maschine, aber eben eher was zum Anfangen.

Und mit dem Schnäppchen nicht genug, hab ich dann beim Nähmaschinenhändler meines Vertrauens auch noch zehn Prozent Nachlass bekommen – und noch ein Madeira-Garnkasten obendrauf. Eine echt schwäbische Anschaffung.

Bisher habe ich es noch nicht geschafft, meine „Alte“ zu verkaufen. Irgendwie hänge ich an ihr. Sie war ja meine erste. Und sie ist so ein tolles Gerät. Aber nachdem die neue Ella und ich langsam Freunde werden, heißt es wohl bald Goodbye!

Jetzt zeige ich Euch aber noch schnell kleine Zwillingskleider – diese gab es zu Ostern für die Nichte (genannt Puppe) und den Neffen:

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Das Kleidchen ist ein Schnitt aus der Ottobre, das Shirt ebenfalls, beides genäht in Größe 62. Ich bin gespannt, wie der feine Herr und die keine Dame darin aussehen werden. Ein bisschen müssen sie noch reinwachsen ;-)

So, noch auf den letzten Drücker ab zum Creadienstag – und zu Kiddikram.

Bis hoffentlich bald,

Eure Sabine

Angefixt – ein neuer Nähjunkie erblickt das Licht der Welt

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Gerade mal vier Wochen alt ist meine frisch entdeckte Liebe zum Nähen. Und das kam so:

Schon länger – eigentlich seit der Kleinmann auf der Welt ist – bin ich begeistert von den schönen, bunten Dingen, die es bei Dawanda so zu kaufen gibt. Vor einiger Zeit kaufte ich eine wunderwunderschöne Wendezwergenmütze nach dem E-Book von klimperklein – und da dachte ich dann so bei mir: Sowas will ich selber machen.

Ich habe dann die nächste Zeit damit zugebracht, mich durch diverse Nähblogs zu schmökern. Irgendwann erzählte ich meinem Mann mal wieder davon und benutzte dabei wohl ein paar Fachbegriffe. Er lachte nur und meinte: Aha, du sprichst schon eine neue Sprache. Da war ich schon längst angefixt.

Theoretisch war ich also schon längst am Nähen, aber mit der Praxis haperte es noch. Also schwang ich mich eines morgens auf und besuchte in der großen Nachbarstadt den Nähmaschinenladen meines Vertrauens. Ich hatte mich davor natürlich schon durch 3867 Blogs gelesen und schon eine recht genaue Vorstellung bekommen, was ich ungefähr gerne für ein Maschinchen hätte. Der zauberhafte Ladenbesitzer hat mich dann zwei Stunden beraten, wir haben probegenäht und diverse Sachen ausprobiert – und am Ende habe ich mein zu erwartendes Weihnachtsgeld (und ein paar Euro fünfzig extra) in mein neues Baby investiert: Eine Elna Experience 520.

Ich liebe diese Maschine! Tatsächlich bestätigt sie bisher meinen Lehrsatz: Wenn eine Tätigkeit schon eine Herausforderung ist, sollte das Equipment keine extra Hürde sein. Die Elna ist wunderbar easy zu bedienen, hat Power und ist auch optisch ein hübsches Teilchen :-) Wie das halt so ist, wenn man sich verliebt…

Wie ich dann von der Theoretikerin zur Praktikerin geworden bin, erzähle ich dann – mit Bildern – beim nächsten Mal.

Einen lieben Gruß vom fleißigen nähenden Binchen