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MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 1

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Bei meinem vorweihnachtlichen Stoffeshopping ist auch das ein oder andere Stöffchen für mich selbst im Einkaufswagen gelandet. Ich bin ja nach wie vor nicht „Miss Farbe“, aber ganz uni ist ja auf Dauer auch langweilig. Ich mag ja gerade Sterne so gern. Vermutlich, weil sie hervorragend zur Weihnachtszeit passen – und zum Winter, denn es wird ja praktisch gar nicht mehr hell *mumpf*.

Den schwarzen Sterneninterlock habe ich reduziert bei Dawanda gekauft. Als Schnitt habe ich mich wieder für die Mamacita entschieden – wieder in der Variante mit Bündchen unten. Ich finde, so bleibt der Schnitt trotzdem figurbetont. Ohne Bündchen fällt mir das Shirt sonst zu sackig. Mamacita liebe ich inzwischen wirklich, so schön gemütlich, fällt toll und ist – da weniger Raffungen – auch schneller genäht als die Shelly von Farbenmix, die ich auch gerne mag und die ja so ähnlich ist.

Im Vergleich zum Originalschnitt schneide ich allerdings die Ärmel länger zu und ich mache auch das Ärmelbündchen länger. So fällt der Ärmel schön locker. Inzwischen mache ich das fast grundsätzlich, weil mir die Ärmel in fast allen Schnittmustern immer zu kurz sind. Dabei bin ich mit 1,72 m gar nicht sooo groß. Nunja, man kann sich ja helfen ;-)

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Am Ausschnitt habe ich als Kontrast eine rote Naht gecovert. Beim Nähabend letzte Woche bei vielewelten habe ich nämlich die Coverlock von Ruth ausprobieren können. Ganz schöne Diva, so eine Cover – und alles nur, um Bündchen abzusteppen? Das Ergebnis gefällt mir zwar schon sehr gut, aber im Moment habe ich nicht das Bedürfnis, mir auch so ein Gerätchen zuzulegen. Wieder was gespart ;-) – und ich wüsste eh nicht, wohin damit. Wie ihr gestern gesehen habt, ist mein kleines Nähplätzchen eh schon voll…

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Das Teil, das ich am Hals trage, ist übrigens ein Halsband/Stirnband nach einem Tutorial von den Kreativen Adern.

So, und jetzt ab damit zum letzten Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Wahnsinn, dass das Jahr schon rum ist. Mein erstes ganzes Nähjahr. Schön war´s! Mehr davon ;-)

Liebe Grüße, Eure

Sabine

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Angefixt – ein neuer Nähjunkie erblickt das Licht der Welt

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Gerade mal vier Wochen alt ist meine frisch entdeckte Liebe zum Nähen. Und das kam so:

Schon länger – eigentlich seit der Kleinmann auf der Welt ist – bin ich begeistert von den schönen, bunten Dingen, die es bei Dawanda so zu kaufen gibt. Vor einiger Zeit kaufte ich eine wunderwunderschöne Wendezwergenmütze nach dem E-Book von klimperklein – und da dachte ich dann so bei mir: Sowas will ich selber machen.

Ich habe dann die nächste Zeit damit zugebracht, mich durch diverse Nähblogs zu schmökern. Irgendwann erzählte ich meinem Mann mal wieder davon und benutzte dabei wohl ein paar Fachbegriffe. Er lachte nur und meinte: Aha, du sprichst schon eine neue Sprache. Da war ich schon längst angefixt.

Theoretisch war ich also schon längst am Nähen, aber mit der Praxis haperte es noch. Also schwang ich mich eines morgens auf und besuchte in der großen Nachbarstadt den Nähmaschinenladen meines Vertrauens. Ich hatte mich davor natürlich schon durch 3867 Blogs gelesen und schon eine recht genaue Vorstellung bekommen, was ich ungefähr gerne für ein Maschinchen hätte. Der zauberhafte Ladenbesitzer hat mich dann zwei Stunden beraten, wir haben probegenäht und diverse Sachen ausprobiert – und am Ende habe ich mein zu erwartendes Weihnachtsgeld (und ein paar Euro fünfzig extra) in mein neues Baby investiert: Eine Elna Experience 520.

Ich liebe diese Maschine! Tatsächlich bestätigt sie bisher meinen Lehrsatz: Wenn eine Tätigkeit schon eine Herausforderung ist, sollte das Equipment keine extra Hürde sein. Die Elna ist wunderbar easy zu bedienen, hat Power und ist auch optisch ein hübsches Teilchen :-) Wie das halt so ist, wenn man sich verliebt…

Wie ich dann von der Theoretikerin zur Praktikerin geworden bin, erzähle ich dann – mit Bildern – beim nächsten Mal.

Einen lieben Gruß vom fleißigen nähenden Binchen