Streifen drunter und drüber

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Das Nackenkissen aus meiner Nähanfangszeit hat seinen Geist aufgegeben. Nicht ganz freiwillig. Es fiel meinem Kleinmann und einer Freundin zum Opfer. Wie genau es passiert ist, ließ sich nicht rekonstruieren. Genau in der Mitte jedenfalls klaffte ein großer Riss.

Als ich es sah, musste ich lachen. Frei nach dem Motto: Das Universum schickt einem schon, was man braucht, entband mich der Schaden davon, das Teil endlich mal wieder einer Handwäsche zu unterziehen :-D

Also ab in die Tonne damit und was neues genäht. Ich hatte noch einen Rest der sehr groben, schweren, schwarz-weiß-gestreiften Möbelbaumwolle vom Schwedenhaus und pinke Paspel.

Leider stellte sich die Stoffwahl zusammen mit der Paspel beim Schließen der Wendeöffnung als kleine Pest heraus. Filigrane Matratzenstiche sind da nämlich gar nicht möglich, auch der Staffierstich machte das Loch nicht richtig dicht. Also blieb nur, die Öffnung mit der Nähmaschine zu schließen, was leider nicht das schönste Ergebnis ist. Aber vielleicht fällt mir ja noch was besseres ein. Als Laptopunterlage (dafür muss das Kissen nämlich in der Regel herhalten), tut es das Kissen auf alle Fälle.

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So, jetzt wuppe ich mich nachher in mein Faschingsbinenkostüm. Aber erst hole ich noch meinen Captain Hook aus der Kita. Schaut er nicht schmuck aus? Er war so stolz heute früh – und ich gleich mit :-)

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Helau, Narri-Narro und überhaupt,

Eure SaBiene

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Groß, größer, Kleinmann

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Nachdem ich zuletzt nur noch Sachen in Minimini genäht hab, ist es jetzt mal wieder an der Zeit, den Kleinmannkleiderschrank aufzufüllen. Mit Erstaunen habe ich nämlich neulich festgestellt, dass die Shirts in 110 schön langsam ziemlich kurz werden – und das, obwohl ich in der Länge eh immer üppig nähe.

Also, flugs das Lieblingsshirtschnittmuster (tolles Wort :-D ) – das Raglanshirt von Klimperklein – in Größe 116 abgepaust. Das ist übrigens die Arbeit, die ich am wenigsten mag beim Nähen ;-)

Nachdem ja noch ein bisschen Langarmzeit ist, habe ich beschlossen, jetzt erstmal noch ein paar lange Shirts zu nähen. Das erste aus der Reihe ist ein türkises Shirt aus einem Sanetta-Baumwolljersey (ohne Stretch) aus einer Überraschungstüte von Michas Stoffecke. Ein richtig schönes Stöffchen – und ich hab noch viel davon da ;-)

Vorne drauf habe ich einen Roboter mit Luftballon nach einer Vorlage von Urban Threads genähmalt. Das mach ich jetzt wieder öfter, das Applizieren. Hat Spaß gemacht und das Ergebnis gefällt mir total gut.

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In Zukunft werde ich versuchen, meine Kleinmannsachen auch mal am lebenden Modell zu zeigen, aber mein Model ist – sagen wir mal – eigen, was das fotografiert werden angeht… ;-) Er fotografiert ja lieber selbst.

Einen kleinen Einblick in sein – noch nicht ganz fertiges – Faschingskostüm zeige ich euch trotzdem heute schon: Kleinmann geht als Captain Hook. Dazu mehr am Donnerstag ;-)

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Einen lieben Gruß von

Sabine

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Warten auf die Zwillis

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Hier im Hause Nähbinchen fiebern wir in diesen Tagen vor allem der Geburt des Nichte-Neffe-Zwillingspärchens entgegen. Ziemlich sicher werden es Wassermann und -frau – da bin ich mit meinem Sternzeichen dann bald nicht mehr allein in der Familie ;-) Wir drücken sehr fest die Daumen, dass alles gut geht und die zwei bald gesund das Licht der Welt erblicken…

…und während ich hier gespannt warte, nutze ich die Zeit und nähe weiter munter für die Zwillis. Denn der gemeine Wassermann ist und kleidet sich ja gerne mal etwas kreativer und unkonventioneller. Da kann ich helfen :-D

Hier mal eine kleine Auswahl:

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Die Sternenhosen sind nach dem Schnitt Babyhose Mikey, ein Freebook von Le-Kimi. Wirklich goldig, da werden sicher in den nächsten Monaten noch welche in weiteren Größen und Farben entstehen. Und mal schauen, vielleicht plotte oder appliziere ich vorne noch was drauf…

Das Babyshirt war ein Selbstversuch, da experimentiere ich jetzt noch mit ein paar anderen Schnitten. Mein Favorit ist ja immer Klimperklein, ich habe hier auch noch den Babyanzug Anton liegen, das Schnittmuster habe ich nämlich im Adventskalender der Ebookeria gewonnen…

Gestern sind dann noch meine Schnullerdrachen fertig geworden (leicht modifiziert nach dem Ebook von Lange Hand). Ich bin ganz verliebt in die zwei. Kleinmann fand sie auch ganz apart. Sie sind aus grau-weißem bzw. rosa-weißem Nicki, die Rückseite ist jeweils aus grünen und grau-weißen Jersey-Ringeln.

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Die Zacken sind aus Webbändern und Baumwollresten, hinten ist ein Gummiband drin, an dem man den Schnuller befestigen kann. Ich hoffe, die Zwillis werden ihre kuscheligen Freude damit haben.

So, was könnte ich denn noch nähen? Ich hab so viel Spaß daran, unterschiedlich gleiche Sachen zu nähen ;-)

Viele Grüße,

Eure Sabine

 

 

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SaBiene und Martha verkleiden sich

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Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat: Mit einer dicken Erkältung :-P Mit Käseglockenkopf habe ich in den letzten Wochen nicht so wahnsinnig viel gewerkelt – manchmal muss man auch einfach mal alles liegen lassen und alle Viere von sich strecken…

Dennoch, große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Mit Freude und Spannung erwarten wir hier die Geburt von Zwillingsnichte und -neffe und auch der von uns allen hier (Achtung: Ironie!) heißgeliebte Fasching steht vor der Tür. Also heißt es: Nähen!

Jetzt, wo der Kleinmann im Kindergarten ist, kommen wir nicht mehr um das Faschingsthema herum. Eigentlich mag der Kleinmann sich nicht verkleiden. Ein Dialog neulich:

Ich: Als was magst du dich denn verkleiden? Du kannst sein, was du magst…

Er: Dann mag ich an dem Tag nicht in den Kindergarten gehen…

Nun gut, inzwischen ist er der Idee gegenüber aufgeschlossen und hat sich ein Kostüm überlegt – und ich hab auch was für mich geklöppelt – nur für alle Fälle ;-)

Mein „Kostüm“ ist eine Martha von Milchmonster in Kleidform geworden. Den schwarz-gelben Interlock habe ich mal im Sale bei Königreich der Stoffe für nur 5 Euro der Meter geshoppt zu genau diesem Zweck.

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Erkennt ihr, was ich bin? Ich bin eine SaBiene :-D…

Obwohl es ein Kleid ist und eigentlich gar nicht meine Farbe, fühle ich mich sehr wohl darin. Ist gemütlich, die Biene. Noch ein Haarreif mit Fühlern auf den Kopf und ich bin fertig. So wenig Verkleidung wie möglich, so viel Kostüm wie nötig ;-)

So, jetzt geh ich mal wieder an die Nähmaschine und nähe weiter am Kleinmannkostüm. Das ist etwas aufwändiger und – so viel sei verraten: Roter Samt ist echt eine Sauerei zum Verarbeiten :-P

Summ-summ,

Eure SaBiene

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Eine Eve ist nicht genug

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Ein frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe, ihr seid alle gut reingeschlittert – ich bin reingedöst. Kann ich zur Abwechslung auch mal empfehlen ;-)

Heute zum Neujahrsfrühstück mit einer Freundin habe ich zum ersten Mal mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst ausgeführt: Meine neue Eve (Schnittmuster von Aprilkind).

Mir gefiel der Schnitt von Anfang an so gut – klare Linien und trotzdem Raffinesse durch die Kellerfalte und die Origamiecken. Genau mein Ding, genau das richtige für meine Wintertasche. Als Außenstoff habe ich mich für gewachstes, schwarzes Leinen entschieden und innen für pinken Kissing Bird von Jolijou.

Es sind nur drei Schnittteile, dadurch sind die Teile überschaubar. Die Tücke liegt ja immer im Detail – in meinem Fall im etwas widerspenstigen gewachsten Leinen, dessen Falten sich auch durch exzessives Bügeln nicht wirklich glätten ließen. Leinen knittert edel, heißt es ja immer. Gilt wohl auch für Wachsvariante… egal!

Beim Annähen des Gurtbands ist mir dann aufgefallen, dass ich keine passende Hardware mehr hab, um den doppelt gelegten Gurt zusammenzuhalten (wie heißen diese Teile noch gleich? :-D). So entstand die Idee, eine Schlaufe aus Schrägband dafür zu nähen. Mir gefällt es, ist ein extra Hingucker und eine funktionierende Lösung aus der Kategorie: Not macht erfinderisch ;-)

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Meiner Freundin habe ich zu Weihnachten dann auch eine Eve genäht: Aus dem übrig gebliebenen Polsterbezugstoff ihres Sofas (ein recht grob gewebter, aber sehr weicher Stoff, der beim Nähen unglaublich fusselt und in den das Einschlagen der Ösen ein Kapitel für sich war) und gelben Fall Flowers von Jolijou. Ebenfalls mit der Not-macht-erfinderisch-Gurtbandschlaufenlösung :-) und einem passenden Mäppchen dazu.

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…und weil ich den Polsterstoff so schön fand (auch wenn er so arschig zu verarbeiten war), hab ich gleich noch eine für mich gemacht in Blau ;-)

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Kann frau genügend Taschen haben?

Ich freue mich sehr über meine Eves und zeige sie Euch darum gerne bei RUMS und bei TT.

Euch einen guten Start ins neue Jahr,

liebe Grüße, Sabine

Jahresrückblick

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Zugenommen oder abgenommen? Weder noch. Dank mehr Sport aber wieder mit mehr Form ;-)

Haare länger oder kürzer? Einen Tacken kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Gleich geblieben, aber dank neuer Brille von der Kontaklinsenträgerin zur Dauerbrillenschlange geworden.

Mehr bewegt oder weniger? Mehr. Deutlich. Der Bandscheibenvorfall fordert seinen Tribut. Jetzt statt ein Mal Yoga in der Woche noch Rehasport und Fitnessstudio. Tut gut.

Mehr Kohle oder weniger. Weniger, bin – auch wegen des Rückens – lange ausgefallen und habe die Prio statt aufs Geldverdienen auf andere Dinge gelegt.

Mehr ausgegeben oder weniger? Vermutlich gleich viel, aber gezielter Geld ausgegeben.

Der hirnrissigste Plan? Ich will Rockstar werden.

Die gefährlichste Unternehmung? Ein Urlaub mit mir allein.

Die teuerste Anschaffung?  Fürs Herzenshobby: Eine Overlock. Jeden Cent wert. Fürs tägliche Leben: Ein rückenfreundlicher Automatik-Qashi

Das leckerste Essen? Sushi

Das beeindruckenste Buch? Elizabeth Gilbert: Eat, Pray, Love

Das enttäuschendste Buch? Monika Bittl: Muttitasking

Der ergreifendste Film? ?

Die beste Musik? Hudlhub

Das beste Theater? Kleinmanns Ins-Bett-Geh-Verzögerungstheater ;-)

Die meiste Zeit verbracht mit…? dem Kleinmann

Die schönste Zeit verbracht mit…? mir

Vorherrschendes Gefühl 2014? Passt mein Selbstbild noch zu mir?

2014 zum ersten Mal getan? Kleidung genäht

2014 nach langer Zeit wieder getan? alleine verreist

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Rückenschmerzen, Migräne, Allergien

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Die Antwort für alles liegt in dir.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Da sein.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Zeit für mich.

2014 war mit 1 Wort…? aufbrechend

Vorsätze für 2015? Vorsätze finde ich doof. Ich will 2015 ein gesunder, glücklicher, fröhlicher, kraftvoller, nähender, liebender, hilfreicher Rockstar sein :-D

Guten Rutsch Euch allen und ein glückliches, neues Jahr.

Eure Sabine

Weihnachtsgeschenkenachlese

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Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest! Mein Weihnachten war sehr gemütlich und entspannt. Nach zwei Jahren Pause sind Großmann, Kleinmann und ich mal wieder zu meinen Eltern an den Bodensee gefahren und haben Heiligabend dort gemeinsam mit ihnen, meinem Bruder und meiner Schwägerin (und den Bauchzwergen ;-) ) verbracht. Schee wars!

Hudlhubber Glückskekse machen sich auch als Christbaumschmuck wunderbar:

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Jetzt, wo das Fest endlich vorbei ist, zeige ich Euch mal eine Auswahl der Geschenke, die ich für meine Lieben geklöppelt habe.

Vermutlich hat halb Deutschland Leseknochen zu Weihnachten bekommen – das war bei mir nicht anders. Ich habe drei Exemplare verschenkt, leider habe ich nur von einem Fotos *ups*. Dieser Knochen ist aus einem gold-beigefarbenen Möbelbezugsstoff, den ich mit geplotteten Globen verschönert habe, da die Beschenkte diese sammelt.

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Meinem Bruder habe ich zu Weihnachten einen Wunsch erfüllt: Ich habe seine Patchworkdecke, die er noch zu Schulzeiten genäht hat, gerettet. Sein größter Wunsch war es nämlich schon immer, dass seine Kinder dort mal drauf liegen können. Und da es jetzt bald soweit ist, habe ich ihm diesen Gefallen sehr gerne getan.

Das Teil war durch jahrelange Benutzung sehr brüchig und das Binding total verschlissen. Ich habe die Decke neu eingefasst und die löcherigen Stellen überpatcht sowie einige Nähte mit Zickzack übernäht. Als Stoff habe ich Fly bird fly von Hamburger Liebe verwendet. Für das Binding allein habe ich sieben Meter Schrägband hergestellt, da hätte ich mir mal einen Schrägbandformer gewünscht o_O Einige Stunden Arbeit sind in die Restaurierung der Decke geflossen – aber es hat sich gelohnt. Der Charakter der Decke ist erhalten geblieben, aber wirkt sie wieder frischer – und wird als Krabbeldecke für die Zwillinge sicher noch gute Dienste leisten.

Leider habe ich vergessen, schöne Bilder zu machen, ich hab nur eins vom Auspacken…

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Für die Bauchzwerge gabs natürlich auch ein Geschenk:

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Für einen Bodenseeliebhaber habe ich nach eigenem Schnittmuster ein Kissen in Bodenseeform genäht. Das Teil ist fast einen Meter lang und aus blau-weiß-meliertem Jeansleinen. Ich glaube, ich mache für mich auch so einen…

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So, das war nur eine kleine Auswahl. Auf den Gabentisch kamen auch einige Mützen, Utensilos, eine Gemüsehobelschutzhülle, eine Nadelrolle, ein Haarspangenmäppchen und einiges mehr. Ich zeige demnächst noch etwas ;-)

Jetzt geh ich erstmal beim Creadienstag stöbern.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, ihr habt ein tolles Silvester und ein wunderbares neues Jahr.

Fröhliche Grüße

von Sabine

Hudlhubber Glücksmomente

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Was für eine Woche! Was für ein Jahr!

Geht es Euch auch so, dass ihr, je näher das Jahresende rückt, überlegt, wie das Jahr denn so war, was an wichtigen Dingen geschehen ist, was die überragenden Momente waren, wo es vielleicht mal nicht so lief und wofür man dankbar ist?

Im hektischen Dezember ist zwar manchmal nicht viel Raum dafür, aber ich mag es, mir in ruhigen Moment Zeit für die Rückschau zu nehmen – und dann auch ein paar Visionen fürs nächste Jahr zu entwickeln. Seit ein paar Jahren schreibe ich alles, was mir wichtig war – und auch das, was ich mir fürs neue Jahr wünsche – auf einen Zettel, den ich am Silvesterabend verbrenne. Ich mag dieses kleine Ritual, es gibt meinem Jahr einen guten Abschluss und öffnet die Türen für ein neues Jahr voller Möglichkeiten :-)

In dieser Woche bin ich krank geworden, mal wieder eine dicke Erkältung – die vom Körper verordnete Pause nach einigen Wochen voller – vor allem musikalischer – Ereignisse, die zumeist wunderbar, aber mitunter auch etwas anstrengend waren.

Davor, am vergangenenen Wochenende, waren wir noch mit unserer Band Hudlhub für Acousticaufnahmen im Studio. Dabei wurden wir gefilmt.

Und heute freue ich mich unglaublich darüber, dass es unsere Musik jetzt auch auf Youtube gibt. Es ist schon etwas ganz Besonderes, mit so einem Herzensprojekt nach Draußen zu gehen.

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Und sogar mein anderes Herzenshobby, das Nähen, hat in Hudlhub eine Heimat gefunden. Nicht nur, dass ich meine selbstgenähten Klamotten auch auf der Bühne tragen kann (und im Video, starring mein erstes selbstgenähtes Oberteil überhaupt, diese Shelly ;-) ), ich nähe auch Hudlhubber Glückskekse als kleines Giveaway. Der Stoff dafür ist eine eigens bedruckte Baumwolle von spoonflower aus den USA, innen ist gelbes Filz und ich nähe ein Glücksklee-Webbandfähnchen ein. In den Keksen sind die Weisheiten unseres Hudlhubber Philosophen Matthias Kronleichter (1726-1754).

Manchmal gehen die Dinge Hand in Hand – dass das in diesem Jahr wirklich unglaublich gut funktioniert hat, dafür bin ich sehr dankbar!

Und jetzt könnt ihr, wenn ihr Lust habt, das Lied von der Elfenbeinprinzessin hören.

 

Mit freudigen Grüßen aus Hudlhub,

Eure Sabine

 

PS: Und wisst ihr, wer in der Adventszeit ganz vielen Leuten Freude macht? Es ist Lila-Lotta, die so wunderbare Tutorials und Geschenke in ihrem Adventskalender mit uns allen teilt. Danke dafür <3

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 2

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Gestern hab ich Euch ja schon eine Mamacita mit Sternen präsentiert, heute zeige ich Euch ein weiteres Sternenmodell.

Den Stoff habe ich beim Blättern im Stoff&Stil-Katalog entdeckt und mich sofort verliebt. Diese zerbröckelnden Sterne sind genau mein Ding. Ich mag es ja manchmal ein wenig morbid und brüchig – genau das finde ich auch in dem Stoff wieder. Der Jersey ist schön dick und kuschelig, passend dazu in grau habe ich gleich das Bündchen von Stoff&Stil mal ausprobiert, das mir als eines der besten angepriesen wurde.

Was soll ich sagen, die Qualität der Stoffe ist wirklich toll, der Preis ist gut und die Abwicklung ging fix. Kann ich also nur empfehlen.

Ich nähe die Mamacita jetzt doch immer in Größe 40. 38 passt mir zwar auch, aber bei dem Schnitt finde ich es etwas legerer noch schöner.

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So, ich denke, mein Bedarf an Sternenoberteilen ist fürs erste gedeckt ;-)…. wobei ich hier noch diesen schönen grauen Bielefeld-Sweat mit Sternen liegen hätte. Aber vermutlich werde ich da dann was für den Kleinmann draus nähen ;-)

Und jetzt schau ich mal bei RUMS vorbei ;-)

Liebe Grüße,

Sabine

MmS (Mamacita mit Sternen) Teil 1

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Bei meinem vorweihnachtlichen Stoffeshopping ist auch das ein oder andere Stöffchen für mich selbst im Einkaufswagen gelandet. Ich bin ja nach wie vor nicht „Miss Farbe“, aber ganz uni ist ja auf Dauer auch langweilig. Ich mag ja gerade Sterne so gern. Vermutlich, weil sie hervorragend zur Weihnachtszeit passen – und zum Winter, denn es wird ja praktisch gar nicht mehr hell *mumpf*.

Den schwarzen Sterneninterlock habe ich reduziert bei Dawanda gekauft. Als Schnitt habe ich mich wieder für die Mamacita entschieden – wieder in der Variante mit Bündchen unten. Ich finde, so bleibt der Schnitt trotzdem figurbetont. Ohne Bündchen fällt mir das Shirt sonst zu sackig. Mamacita liebe ich inzwischen wirklich, so schön gemütlich, fällt toll und ist – da weniger Raffungen – auch schneller genäht als die Shelly von Farbenmix, die ich auch gerne mag und die ja so ähnlich ist.

Im Vergleich zum Originalschnitt schneide ich allerdings die Ärmel länger zu und ich mache auch das Ärmelbündchen länger. So fällt der Ärmel schön locker. Inzwischen mache ich das fast grundsätzlich, weil mir die Ärmel in fast allen Schnittmustern immer zu kurz sind. Dabei bin ich mit 1,72 m gar nicht sooo groß. Nunja, man kann sich ja helfen ;-)

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Am Ausschnitt habe ich als Kontrast eine rote Naht gecovert. Beim Nähabend letzte Woche bei vielewelten habe ich nämlich die Coverlock von Ruth ausprobieren können. Ganz schöne Diva, so eine Cover – und alles nur, um Bündchen abzusteppen? Das Ergebnis gefällt mir zwar schon sehr gut, aber im Moment habe ich nicht das Bedürfnis, mir auch so ein Gerätchen zuzulegen. Wieder was gespart ;-) – und ich wüsste eh nicht, wohin damit. Wie ihr gestern gesehen habt, ist mein kleines Nähplätzchen eh schon voll…

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Das Teil, das ich am Hals trage, ist übrigens ein Halsband/Stirnband nach einem Tutorial von den Kreativen Adern.

So, und jetzt ab damit zum letzten Me Made Mittwoch in diesem Jahr. Wahnsinn, dass das Jahr schon rum ist. Mein erstes ganzes Nähjahr. Schön war´s! Mehr davon ;-)

Liebe Grüße, Eure

Sabine