Archiv der Kategorie: Allgemein

Lesungskarotte XXL

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Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war zuletzt ziemlich tote Hose auf meinem Nähblog. Wie es halt manchmal so ist im Leben, hat alles seine Zeit. Und zuletzt war in meinem Leben einfach nicht sehr viel Zeit übrig für das Nähen.

Im letzten halben Jahr habe ich – zusammen mit einer wunderbaren Illustratorin – weiter an meinem Kinderbuch gearbeitet. Ich blogge übrigens hier über die Entstehung, vielleicht habt ihr ja Lust, ein bisschen reinzulesen und meinen Buchhelden, Konrad Kleinmögel, ein bisschen näher kennenzulernen… Ich würde mich freuen!

Parallel bereite ich gerade meine Kinderlesung vor, mit der ich ein wenig auf Tour gehe, wenn das Buch erschienen ist. Dafür brauche ich natürlich noch ein paar lustige Requisiten. Eine Sache bot sich natürlich sofort an – also habe ich meine Ella endlich mal wieder angeworfen und das hier geklöppelt:

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Naja, ich gebe zu, viel erkennt man nicht auf dem Bild, drum kommt sie hier nochmal in ihrer ganzen Schönheit: Die Regenbogenkarotte!

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Wie ihr seht, ist das Teil riiiiiiiiiiiiesig. Ohne das Kraut (das übrigens aus grünem Filz ist), misst sie fast einen Meter fünfzig! Die Füllung von vier großen Ikea-Kissen ist darin verschwunden. Ich habe fast zwei Stunden gestopft. Eine riesen Sauerei! Den Stoff – ein dicker, sehr robuster Dekostoff – habe ich bei Dawanda gefunden.

Mein Sohnemann liebt die Riesenkarotte und ich bete täglich, dass sie nicht kaputtgeliebt wird, bevor ich meine Lesungen überhaupt begonnen habe. ;-)

Herbstliche Grüße

von Sabine

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Spitzen-Skulls fürn Hals

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Es ist die Zeit, in der altgeliebte Sachen sich auflösen. So zuletzt auch mein schwarz-weißes Lieblingshalstuch, das ich seit vielen Jahren sehr liebe. Inzwischen ist die Baumwolle porös, der Rollsaum löst sich auf – eigentlich besteht der Rand nur noch aus kleinen Löchern.

In meinem Schrank mangelt es zwar weiß Gott nicht an Halstüchern und Schals (eher im Gegenteil), aber ich brauche einfach so ein farbneutrales Lieblingstuch für jeden Tag.

Im Schank hatte ich noch einen guten Meter grauen Skull-Stoff, von dem ich eh nicht so recht wusste, was er mal werden sollte, obwohl er mir so gut gefiel. Eigentlich perfekt für ein Tuch. Im Handarbeitsladen meines Vertrauens habe ich dann noch eine schöne weiße Klöppelspitze besorgt.

Genäht ist das Tuch sehr schnell: Den Stoff links auf links zu einem Dreieck legen, die Klöppelspitze dazwischen. Ich habe die Kanten mit Vlieseline verstärkt, damit sie sich nicht dehnen und die Spitze alle paar Zentimeter mit ein wenig Wondertape fixiert. Dann habe ich einmal drumrum genäht und an einer der langen Seiten eine kleine Wendeöffnung gelassen.

Wenden, bügeln, Wendeöffnung mit ein paar Stichen verschließen – fertig.

Ich denke, ich werde mir für den Sommer noch ein ähnliches Exemplar aus Webware nähen. Der doppellagige Jersey ist aber für die kältere Jahreszeit perfekt.

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So, und jetzt nähe ich mal weiter an meinen vielen UFOs, die hier so rumliegen :-) Es wird Frühling, ich spüre es genau ;-)

Liebe Grüße, auch an alle bei RUMS,

Sabine

Wilder Spitz mit Wimpelkette

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Herrje, mit Staub vom Blog pusten ist es dieses Mal aber fast nicht getan…

Eine laaaaaange Winterpause habe ich mir da erlaubt. Tatsächlich war ich in den vergangenen Monaten ein wenig nähmüde… naja, eigentlich generell ein wenig müde. 2015 war doch in vielerlei Hinsicht ein sehr intensives Jahr. Irgendwann muss man sich ja auch mal ausruhen. Aber nach den winterlichen Seuchen und dem dringend nötigen Winterschlaf bin ich bereit für neue Schandtaten – nicht nur im nähtechnischen Sinn (aber davon erzähle ich ein anderes Mal).

Was mit ganz akut zurück an meine Ella getrieben hat, war das:

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Mein heißgeliebter Wildspitz aus meinen Anfangsnähtagen segnete so langsam das Zeitliche. Irgendwie hing ich an meinem ersten, selbstgenähten Geldbeutel. Aber hilft nix, Ersatz muss her – natürlich auch wieder ein Wildspitz von Farbenmix. Der Schnitt ist ein wirklich tolles Freebook und hat sich für mich im Alltag einfach bewährt.

Dieses Mal wollte ich gerne einen Geldbeutel aus Jeans. Ich habe eine Schwangerschaftsjeans von mir upgecycelt – eine Marlene-Hose aus sehr festem, dunklem Denim. Der Schlag mit der Bügelfalte bot genug Material für den Außenstoff.

Als genähmalte Applikation habe ich mich für eine kleine Wimpelkette aus den Innenstoffen entschieden. Ich habe ein wenig getüftelt, damit die Wimpelkette einen Halbkreis über Klappe und Rückseite macht. Das hat gut funktioniert.

Verstärkt habe ich den Außenstoff nach dem Applizieren statt mit Vlies diese Mal mit Decovil. Der Geldbeutel hat so einen richtig festen Griff. Ich habe das Decovil etwas kleiner als den Stoff zugeschnitten und habe knapp außerhalb der Verstärkung genäht. Auch die Ecken sind dadurch sehr schön geworden. Wider Erwarten gab es auch beim Wenden kein Problem.

Statt Kam Snaps, wie beim letzten Exemplar, habe ich dieses Mal ein Steckschloss verwendet. Das schaut einfach edler aus. Und hier sind ein paar Bilder:

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Ab damit zum Creadienstag. Und dann wieder ab an die Nähmaschine ;-)

Liebe Grüße, Sabine

 

 

Die Schwalbe und der Sommer

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Nach einem langen, heißen, ereignisreichen Sommer war es diese Woche endlich mal Zeit, von meinen Nähmaschinen und meinem Blog den Staub runterzupusten – *pust* – und mich wieder voller Elan und Freude ins Werkeln zu stürzen.

Der Sommer hier in Bayern war ganz schön heiß und eine wunderbar kreative und arbeitsreiche Zeit (ich hab euch ja schon mal von unserem Kreativprojekt Hudlhub erzählt) – viel Musik, viel Kunst und – und darüber freue ich mich besonders: Ich habe ein Kinderbuch geschrieben. Die Geschichte kam irgendwann zu mir (klingt vielleicht komisch, aber es war wirklich so :-D) und so habe ich – nach vielen, vielen Jahren der kreativen Schreibblockade – endlich mal wieder etwas Schreiben können, das nicht nur ein Gebrauchstext ist. Ein wunderbares Gefühl! Demnächste lerne ich meine Traumillustratorin kennen, der ich die Geschichte präsentieren kann und ich hoffe, über den Winter bekommt meine Geschichte ein buntes, fröhliches Gesicht! Drückt mir die Daumen!

Jetzt, wo es langsam herbstelt, müssen aber unbedingt neue Sachen her. Der Kleinmann hat wieder einen Schuss gemacht und braucht neue Shirts – und ich natürlich auch! Neulich haben Kleinmann und ich zusammen im Netz Stoffe geshoppt (total süß) und sind beide bei Alles-für-Selbermacher fündig geworden. Der Kleinmann hat sich den Batmann-Jersey rausgesucht (zeige ich demnächst mal) und ich bin an den wunderbaren Schwalben hängen geblieben. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, heißt es ja. Bei mir machen viele Schwalben hoffentlich einen wunderschönen Herbst.

Der Schnitt ist die bewährte Mamacita – nach wie vor mein Lieblingsschnitt für Wohlfühlshirts für jeden Tag. Ich nähe sie gerne länger, dann ist alles gut eingepackt und ich mag es einfach gerne etwas legerer.

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Im Hintergrund habe ich heute mal mein Nähzimmerchaos gelassen. Bei mir stapeln sich immer Stoffe auf einem kleinen Bänkchen. Da sammelt sich immer alles, was ich für aktuelle Projekt so brauche – aber irgendwie wird der Stapel nicht wirklich kleiner. Aber ich brauche das Chaos, ich fühle mich einfach wohl zwischen all den Stoffen und Farben.

So schauts grade auf meinen Nähplatz aus: Die Tasche ist für meine Mama, eine Eve. Schon lange bestellt, aber endlich, endlich fast fertig ;-)

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So, jetzt werde ich mal wieder an der anderen Kreativbaustelle werkeln. Und wenn ihr schon da seid, könnt ihr mir, wenn ihr Lust habt, auch noch einen Gefallen tun: Mein Mann ist mit seinem Hudlhub-Roman im Finale für den Amazon-Autorenpreis. Jeder mit Amazon-Konto kann abstimmen – es wäre so toll, wenn ihr ihm (Mathias Petry) eure Stimme geben könntet. Ich danke euch!

Liebe Grüße von Sabine

Verlinkt bei RUMS

Ein Shirt für die Bühne

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Wie ihr vielleicht wisst, nähe ich nicht nur, sondern mache auch Musik in einer Band. Wir machen bayerischen Folkpop mit Geschichten aus Hudlhub, unserer musikalischen Heimat ;-)

In den letzten Wochen war ich verstärkt auf der Suche nach einem neuen Look für die Bühne – ich trage nämlich am liebsten relativ schlichte, schwarze Shirts, das passt aber eigentlich so gar nicht zu unserer Musik und unserem Konzept… was Fröhliches muss her, was in freundlichen Farben. Blau sollte dabei sein. Es darf mich nicht blass machen. Aber verkleiden möchte ich mich auch nicht, ich will mich ja wohl fühlen und immer noch ich sein… und es sollte im Sitzen vorteilhaft aussehen (vor allem im Bauchbereich ;-) ). Eine Menge Anforderungen an ein Kleidungsstück – und tatsächlich bin ich in Geschäften und online nicht wirklich fündig geworden.

Dann näh ich halt was :-) Gesagt, getan. Als Inspiration habe ich mir die klassische Trachtenbluse genommen. Ich habe dann den wunderbaren Vichy-Karo-Jersey bei Alles-für-Selbermacher entdeckt. Das Blau ist sehr schön und passt zu meinem Teint. Als Kontraststoff habe ich pinken Jersey mit kleinen weißen Punkten gewählt.

Als Schnitt habe ich wieder das Blusenshirt von Lillesol&Pelle genommen – mit ein paar kleinen Änderungen. Die Säume an Ärmeln und unten habe ich mit Rollsaum versäubert, das gefiel mir gut zum Stoff. Die Ärmel habe ich als Halbarm zugeschnitten und mittig im Ärmel habe ich aus dem pinken Jersey einen Riegel eingenäht, mit dem ich mittels Druckknopf den Ärmel nach oben raffen kann. Ich finde, das gibt dem Oberteil noch eine kleine Raffinesse und passt auch zum Trachtenthema.

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Ich bin ziemlich happy damit: Das Top schaut fröhlich und bayerisch aus, ohne Tracht zu schreien. Es ist sehr bequem und ich werde es gleich heute Abend mal auf seine Bühnentauglichkeit testen ;-)

Ab damit zum MMM.

Musikalische Grüße von

Sabine

Ein neuer Lieblingsschnitt

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Ich melde mich zurück aus einer arbeitssamen Blogpause – die Zeit verfliegt gerade nur so und die Zeit zum Nähen (und bloggen) war zuletzt sehr knapp. Umso mehr Lust hab ich gerade wieder auf neues Nähgut – zumal ich Zuwachs bekommen habe:

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Eine Elna Experience 660 ist bei mir eingezogen. Elna hat das Modell auslaufen lassen – und ich habe das Maschinchen statt für ursprünglich 1200 Euro für 720 bekommen – da sind beim Schnäppchenjagen wieder meine schwäbischen Gene erfolgreich durchgekommen. Zwar habe ich anfangs meiner Elna 520 ein wenig nachgetrauert, aber ich bin sicher, ihre neue Besitzerin hat viel Freude damit – so wie ich mit meiner neuen ;-)

Gestern hatte ich endlich mal wieder einen ganzen Vormittag frei und hab ihn genutzt, um mal wieder was für mich selbst zu nähen. Als ich kürzlich das neue Blusenshirt von lillesol & pelle entdeckt habe, war ich ganz begeistert. Genau so einen Schnitt hatte ich gesucht, leger aber doch ein bisschen schick, mit kleiner Knopfleiste, locker und doch figurbetont.

Auf dem Stoffmarkt in Freising hatte ich mir ein Reststück schwarz-weißen Viskosejersey gekauft – genau richtig für das Shirt. So schön Viskose fällt, zum Nähen finde ich es die Pest :-P. Zudem ist das Muster auf dem Stoff leicht gecrinkelt und erhaben, so dass er sich noch leichter verzieht – das war beim Zuschnitt auch nicht ohne.

Mit dem Flutschestoff ist mir dann irgendwo ein wenig Schlamperei passiert, denn ich musste beim Kragen ein wenig improvisieren und ihn neu und etwas länger zuschneiden, weil mir der Halsausschnitt irgendwie zwei Zentimeter länger geraten ist. Keine Ahnung, wie das passiert ist.

Die Knopfleiste und Schulterpasse sind aus schwarzem Jersey, für die Druckknöpfe habe ich weiße und einen roten Jerseydrücker von snaply verwendet.

Die Manschetten habe ich weggelassen (mag ich nicht) und den Ärmel einfach gesäumt. Mir schwebt ja noch eine andere Ärmellösung vor, aber das probiere ich beim nächsten Shirt aus, das es mit Sicherheit geben wird. Der Schnitt ist toll und sitzt sehr gut.

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Ab damit zu MMM.

Viele Grüße, Sabine

Was Kleines für die Kleinen

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Viel Arbeit, wenig Zeit zum Nähen und damit auch fürs Bloggen – ich gelobe Besserung. Denn das Nähen geht mir sehrsehr ab und das, obwohl ich eine neue Elna mein Eigen nenne. Ja, ich hab mich vergrößert und freue mich sehr über eine sehr schwäbische Anschaffung ;-)

Kürzlich auf der Elna-Seite habe ich gesehen, dass die Experience 660 als Auslaufmodell um ganze 500 Euro reduziert ist. Wow, dachte ich mir, das ist schon ein tolles Angebot. Mir ging ja schon eine ganze Weile einige Möglichkeiten und Stiche ab. Meine 520 ist wirklich eine wunderbare Maschine, aber eben eher was zum Anfangen.

Und mit dem Schnäppchen nicht genug, hab ich dann beim Nähmaschinenhändler meines Vertrauens auch noch zehn Prozent Nachlass bekommen – und noch ein Madeira-Garnkasten obendrauf. Eine echt schwäbische Anschaffung.

Bisher habe ich es noch nicht geschafft, meine „Alte“ zu verkaufen. Irgendwie hänge ich an ihr. Sie war ja meine erste. Und sie ist so ein tolles Gerät. Aber nachdem die neue Ella und ich langsam Freunde werden, heißt es wohl bald Goodbye!

Jetzt zeige ich Euch aber noch schnell kleine Zwillingskleider – diese gab es zu Ostern für die Nichte (genannt Puppe) und den Neffen:

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Das Kleidchen ist ein Schnitt aus der Ottobre, das Shirt ebenfalls, beides genäht in Größe 62. Ich bin gespannt, wie der feine Herr und die keine Dame darin aussehen werden. Ein bisschen müssen sie noch reinwachsen ;-)

So, noch auf den letzten Drücker ab zum Creadienstag – und zu Kiddikram.

Bis hoffentlich bald,

Eure Sabine

Fuddelige Viskose wird Gula

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Am Wochenende geht es nach Salzburg. Ein Freund von uns feiert dort seinen Geburtstag. Es ist das erste Mal, dass der Großmann und ich unseren Kleinmann über Nacht bei Oma lassen und uns verzwitschern. Nach viereinhalb Jahren. Zeit wird´s ;-)

Unser Ausflug ist doch eine schöne Gelegenheit, ein neues Kleidungsstück auszuführen. Es sollte ein bisschen schick, aber auch gemütlich sein. Geplant ist erst gemütliches Essen im Wirtshaus und danach… wer weiß. Also ist schick-gemütlich vermutlich die richtige Mischung.

Im bekannten Onlineauktionshaus habe ich kürzlich sehr schöne Viskosewebware zu einem ziemlich schnäppchenmäßigen Preis (zwei Meter für 9,90 Euro :-) ) ergattert, um ein luftiges Blusenshirt daraus zu nähen. Dann fiel mir gestern beim Aufräumen der Schnitt Gula von Erbsünde wieder in die Hände…

Die Viskose war ziemlich fuddelig zu verarbeiten, ist halt doch ein schlüpfriges Stöffchen. Ich hab den Schnitt rundherum mit der Ovi versäubert und dann mit der Ella zusammengenäht. Geht ja schnell bei der Gula, nur drei Nähte ;-)

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Den Ausschnitt habe ich auf die feine Art (nach Pattydoo) versäubert mit einem Restestreifen der pinkfarbenen Lovekeys. Ich mag den Kontrast. Passt auch gut zum 80er-Jahre-Vibe des Schnitts…

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Und, was meint ihr? Schick-gemütlich gelungen? Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl im Shirt und für meine Verhältnisse ist es tatsächlich ziemlich schick ;-) Also darf die Viskosegula am Samstag ihren ersten großen Auftritt haben.

Mal sehen, was die anderen Mittwochsdamen so für sich genäht haben. Ich hab wieder richtig Lust aufs Nähen und brauche Inspiration ;-).

Liebe Grüße von

Sabine

Shirts für den jungen Gitarrengott

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Und schon steht der Frühling vor der Tür. Ich merke das vor allem daran, dass ich wieder ständig niesen muss. *hatschi* Doofer Heuschnupfen. Allerdings habe ich beschlossen, mich davon in diesem Jahr nicht so beeindrucken zu lassen. Bis jetzt läuft es ganz gut und ich komme bisher ohne die so grässlich müde machenden Antihistaminika aus…

Und eben weil der Frühling schon so laut an die Tür klopft, musste ich mich jetzt endlich mal wieder ins Nähgeschäft werfen. Nicht dass der Kleinmann in der warmen Jahreszeit gar nichts Selbstgemachtes zum Anziehen hat, der arme Junge :-D

Entstanden sind ein paar T-Shirts, allesamt nach unserem all-time-favourite Schnitt, dem Raglanshirt von Klimperklein in 116.

Und weil der Kleinmann gar nicht mehr so klein ist und die Shirts jetzt langsam etwas „cooler“ werden dürfen, hab ich mich mal wieder an Applikationen ausprobiert. Vor allem mit der Gitarre bin ich ganz happy :-) – und der Kleinmann auch :-)

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Der Anker ist jetzt nicht so der große Wurf, aber für den Sommer tut´s es schon ;-)

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Und noch ein Langarmshirt aus dem schönen Mausjersey von snaply. Neulich beim Eisessen in der Nachbarstadt haben wir einen Jungen entdeckt mit genau dem selben Shirt – gibt wohl noch mehr Nähmamas in der Gegend :-D

So, jetzt mache ich noch was schönes für mich fertig, das zeige ich Euch dann morgen :-)

Einen schönen Abend

wünscht Eure Sabine

Verlinkt bei Creadienstag, kiddikram, made4boys

Bademantel-Impronäherei

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Wow, zwei Wochen Blogpause – wo geht die Zeit hin?

Stimmt, ich erinnere mich: An viel (eigentlich ziemlich angenehme) Arbeit, an viel Musikmachen, an eine Erkältung :-P und an einen Besuch bei frischgebackenen Zwillingen.

Jaaaaa, sie sind endlich da, meine Nichte und mein Neffe… aber bis sie in meine genähten Größe 56-Geschenke passen, dauert es noch ein kleines Weilchen. Ich hoffe aber, ich kann Euch dann mal schöne Bilder zeigen… zur Geburt gab es nämlich nicht nur tatsächlich Genähtes, sondern ich habe ein „Nähabo“ verschenkt: Ich möchte jeden Monat etwas neues für die beiden nähen. Damit die zwei süßen Mäuse auch in der Ferne immer ein Stückchen Tante haben :-) Jedenfalls sind die beiden – und ihre Eltern – wohlauf und wir freuen uns über die neuen Erdenbürger!!!

Wie gerufen als kleine Alltagsflucht kam kürzlich der Vorschlag einer Freundin, einen Tag in die Therme zu fahren. Am Vortag fiel mir dann ein: Mist, du hast gar keinen schönen Bademantel. Nur so ein langweiliges, weißes Teil. Geht ja gar nicht…

Also hab ich – auch im Sinne des dringend nötigen Stoffabbaus – einen ziemlich dünnen, fuddeligen, weißen Frottee aus einem Überraschungspaket von Aktivstoffe und den Rest des grauen Nickis aus der Drachenproduktion genommen und mir einen Schnitt überlegt.

Der Schnitt ist reine Impro – und irgendwie schaut er auch so aus: Basis war ein Kapuzenshirtschnitt, ich habe ihn ab der Taille nach unten verbreitert und verlängert und das Oberteil leicht überlappend zugeschnitten. In die Seitennaht habe ich eine offenkantige Nickischlaufe eingenäht… die ich jetzt im Nachhinein gar nicht mehr brauche: Ich habe nämlich nachträglich noch rote Kam-Snaps zum Schließen des Mantels angebracht, weil es mir mit Gürtel nicht gefallen hat…

Okay, ist vielleicht nicht der Weißheit letzter Schluss (und für meinen Geschmack auch ein wenig kurz geraten, aber der Nicki gab nicht mehr her, leider), aber zum Überwerfen reichts.

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Jetzt werde ich mal ein paar Kleinmannshirts zuschneiden gehen. Der Frühling kommt mit großen Schritten und die nächste Größe ist jetzt einfach dran. Manchmal möchte man die Zeit gerne anhalten *seufz*

Liebe Grüße von

Sabine

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