Archiv für den Monat Mai 2014

Gefreihandstickt – oder so…

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Heute ist Vatertag, drum wurde das hier lebende Vaterexemplar heute – nach langem Ausschlafendürfen mit einem Eimer (vom Kleinmann bemalt) und einem Shirt (vom mir beplottert) überrascht. Vater sollte man sein ;-)

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Gestern abend habe ich mich ein wenig mit dem Freihandsticken beschäftigt. Ich bewundere schon seit langer Zeit die putzigen Applikationen und finde sie sehr charmant in ihrer gewollten Imperfektion. Für den ersten Versuch finde ich es ganz gut gelungen, aber ein bisschen mehr Übung schadet bei dieser Kunst sicher auch nicht. Ich habe noch ein weiteres Exemplar hier liegen, schon per Vliesofix aufgeklebt, aber noch nicht freihandbestickt…

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Und weil es zu einem Nähanfängerportfolio wohl auf jeden Fall dazu gehört, habe ich neulich mal eine Susi von pattydoo genäht. Schaut sehr aufwändig aus, ist aber erstaunlich einfach zu nähen. Mir gefällt das Taschenmodell wirklich sehr gut und ich bin sicher, dass ich die Susi auch in Zukunft noch öfter nähen werde. Dieses Modell hat gleich ein neues Zuhause bei der Sängerin unserer Band gefunden.

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So, und genau das mach ich jetzt auch: Ein wenig Musik machen. Davon erzähle ich Euch dann ein anderes Mal ;-)

Herzliche Grüße an all die tollen Näherinnen bei RUMS und bis bald,

Eure Sabine

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Frau Charly läutet den Sommer ein

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Die Eisheiligennässe und -kälte der letzten Woche hat mich inspiriert: Irgendwo ist mir die Kapuzenschalmütze Frau Charly von Hedi näht begegnet. Genau mein Ding :-) Also fix das E-Book gekauft und im Jerseyschrank zwei noch unangeschnittene Stoffschätzchen kombiniert.

Für Außen fand ich den schwarz-grauen Chevron sehr gut, weil er zu fast allem passt. Innen wollte ich etwas knalliges und habe mich unter drei Varianten dann für die grünen Retroblumen von Lillestoff entschieden. Eine dicke rote Kordel und silberne Ösen sind dazu richtige Hingucker, finde ich. Abgesteppt habe ich dann mit einem knallroten Garn und dem Schneeflocken-Stich – ich fand, das nimmt die Blumenform vom Innenstoff wieder schön auf… Leider sind der Schneeflockenstich und Jersey so ein Kapitel für sich, aber das sind die Kleinigkeiten, die man ja eh nur selber sieht ;-)

Am Abend habe ich das Teil beim Wegehen getragen und wurde gleich ein paar Mal darauf angesprochen – und bekam noch ein Lob von einer gelernten Schneiderin, dass es gar nicht aussieht, wie selbst gemacht. Das hat mich sehrsehrsehr gefreut :-)

So, hier ist Frau Charly:

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Ist es nicht passend, dass just, wo ich das Teil fertig habe, der Sommer da ist? Die schöne Frau Charly wandert darum jetzt wohl erstmal in den Schrank und ich nehme es als Zeichen, mir die Tage endlich meine heiß ersehnte Overlock zu kaufen, damit ich mir ein paar sommerliche Shirts nähen kann ;-)… der Jerseyschrank mus auch mal wieder leerer werden, damit ich wieder meiner Stoffsucht frönen kann…

Auch sonst habe ich in den letzten Tagen einiges gewerkelt – alles Geschenke, die ich vielleicht später mal zeige, wenn die zu Beschenkenden beschenkt worden sind ;-)

Mein nächstes Projekt liegt auch seit dieser Woche im Schrank und wartet darauf, dass ich Zeit dafür habe:

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Aus dieser schönen Jelly-Roll soll mal eine große Quilt-Decke fürs Wohnzimmer werden. Ein Quiltmuster habe ich mir schon rausgesucht. Jetzt fehlt mir nur noch der Mut, die schöne Rolle aufzumachen. Ist sie nicht schön anzuschauen?

Mal sehen, was beim Creadienstag so geboten ist.

Bis bald,

Eure Bine

 

 

Ein Kleid für ein kleines Frollein

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Nach meinem Kleid für Ella habe ich an diesem Wochenende die Gelegenheit gehabt, mal ein ECHTES Kleid zu nähen. Nachdem ich ja einen Kleinmann mein eigen nenne, bin ich bis jetzt noch nicht in den Genuss gekommen, Mädchenkleidung zu nähen. Ich sehe zwar immer wieder überall, was für goldige Schnitte und zauberhafte Stoffe es für Mädels so gibt, aber bislang war das einfach nicht meine Baustelle.

Für die Nichte einer Freundin habe ich jetzt als Geschenk ein schönes Schürzenwendekleidchen genäht. Der Schnitt ist ein Freebie von Stollentroll und wirklich sehr zauberhaft. Als Input, was der beschenkten jungen Dame farblich gefällt, hieß es: pink, blau, Tupfen und Katzen. Ich habe das ganze dann um bunte Äpfel erweitert und fertig war das Kleidchen. Dann noch eine pinke Katze und ein paar Pfötchen aus Flock geplottet (habe ich schon erwähnt, dass ich den Plotter LIIIIIIEBE?! ;-) ) und drauf gebügelt – und voila:

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Jetzt muss ich nur noch mal drüber bügeln *ups* und dann hat die neue Besitzerin hoffentlich viel Freude am pinken, blauen Tupfenkleid mit Katze (und Äpfeln)…

Auf den letzten Drücker ab damit zum Creadienstag und zu Kiddikram.

Liebe Grüße und bis bald,

Eure Bine

Ein Kleid für meine Ella

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Gestern war ein ziemlich grässlicher Regentag und statt durch den Regen zum Workplace zu gehen, ich hab ein bisschen im Homeoffice gewerkelt. Zur Mittagspause – und als dann nix weiterging –  hab ich dann die Zeit genutzt, um ein bisschen kreativ zu werden.

Ich wollte schon längst mal für meine Ella ein hübsches Kleidchen nähen. Ist ja kein dasein in so einem weißen Plastikdingens. Von dem hübschen Riley-Blake-Zombiestöffchen, das ich dereinst für meine Mamina verwendet hab, war noch gut über, um eine Nähmaschinenhülle abzugeben.

Ich habe dafür einfach die vorhandene Hülle ausgemessen und aus dem Zombiestoff außen sowie schwarz-weiß gestreiften, alten Bettbezügen für innen und dickem Volumenvließ was zusammengeklöppelt. Ist nicht perfekt geworden, vor allem am Griffloch das Schrägband muss ich noch mal nacharbeiten. Aber Nähfehler sind manchmal geduldig, gell? Nichts desto trotz gefällt mir meine Ella so jetzt viel besser :-)

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Und während des Mittagessens hab ich den Plotter noch ein bisschen plottern lassen und mir ein Wandtattoo für den Heimschreibtisch geplottet, der mich daran erinnert, dass man die wirklich wichtigen Dinge nicht aus den Augen verlieren sollte:

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In diesem Sinne schaue ich mich jetzt noch ein bisschen bei RUMS um und DANN geh ich was arbeiten ;-)

Do more of what makes you happy, Eure Sabine

Sterne, Kreise und Bulldoggen

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Wo die Zeit nur hingeht? Derzeit fliegen die Tage und Wochen nur so vorbei, völlig ausgefüllt mit den unterschiedlichsten Dingen. Leider gehört Nähen in den letzten Wochen nicht dazu :-( Was mich ein wenig traurig macht. Und auch ein bisschen froh. Wer hätte gedacht, dass ich im Nähen mal so ein schönes Herzenshobby finden würde?!

Am Wochenende hab ich dann aber mal wieder den Staub und die Spinnweben von der Elna gepustet *puuuuust* und  hab ein paar kleine Kleinigkeiten genäht.

Ganz besonders stolz bin ich auf meine ersten Lederpuschen für den Kleinmann. Bevor ich nähen konnte, habe ich immer Puschen bei Dawanda gekauft, aber jetzt habe ich mich selbst mal drangewagt.

Ich habe mir wirklich wunderschönes Leder bei manufaktur bestellt, mir das E-Book Puschen von Klimperklein gekauft und mich ans Werk gemacht. Blaues Leder als Basis, graues Leder als Sohle und grünes Leder als Kontrast. Dazu ein Sternenwebband und der Kleinmann wünschte sich dann noch einen roten Stern vorne drauf. Als ich dann das Gummi eingezogen hatte und der Kleinmann sie anprobierte, war er ganz begeistert – es gab sogar ein Danke und ein Küsschen :-) Da freut sich das Mutterherz ;-)

Hier sind sie:

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Die zeige ich gleich mal bei Kiddikram. Denn auch Jungs können Farbe an den Füßen vertragen.

Und weil noch ein wenig Zeit war, hab ich gleich noch zwei Geschenke genäht: Einen Einkaufsbeutel zum Muttertag für meine Mama. Ich habe den Beutel nach eine Freebook von Farbenmix aus grobem Möbelleinen vom gelben Schweden genäht und Kreise darauf appliziert.

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Einen weiteren Beutel aus knallgrüner Baumwolle habe ich als Geburtstagsgeschenk für eine liebe Bekannte genäht. Zum Verschönern habe ich dann erstmals Flockfolie mit dem Plotter geschnitten. Ich habe mir als Vorlage das Bild einer Französischen Bulldogge gesucht, nachgezeichnet und geschnitten. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut und kam bei der beschenkten Bullifreundin auch wie erhofft sehr gut an :-)

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So, genug gebloggt, ich muss mal wieder was brotiges arbeiten ;-)

Oder ich gucke noch mal, was beim Creadienstag so geboten ist ;-)

Einen lieben Gruß von der Bine

Einen Baum auf die 10

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Gestern vor zehn Jahr sind der Großmann und ich in einem schicken Auto an der örtlichen Maibaumgesellschaft vorbeigefahren. Ich trug ein beige-grünes, extra für mich angefertigtes, bodenlanges Wildseidenkleid, der Großmann einen hübschen grünen Anzug von Boss, der so lecker war, dass ihn im darauffolgenden Winter eine Maus anknabbern sollte. Unsere Mäuse wissen offensichtlich auch, was gut ist ;-)

Kurze Zeit später war mein Nachname zwar immer noch der selbe, mein Familienstand aber nicht. Als wir dann mit dem Feiern fertig waren, war es schon heute vor zehn Jahren :-) Ein schöner Tag, an den wir uns seither an jedem 1. Mai gerne zurückerinnern. Und ein praktisches Datum, das vergisst man nicht so leicht ;-)

Zum zehnten Hochzeitstag gab es dann gestern auch keine Blumen, sondern etwas viel imposanteres aus der heimischen Flora: Statt einem hübschen Bouquet hat er den örtlichen Maibaum gespendet. Ein Jahr lang kann ich mich jetzt jeden Tag an „meinem“ Baum erfreuen. 33 Meter ist er hoch. Ein stattliches Teil. I frei mi!

Das isser:

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Der Kleinmann war vom Fällen bis zum Aufstellen mit dabei und trug – man beachte die Haltung – die Verantwortung für das Gelingen der Aktion:

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Und damit der liebe Großmann auch versteht, was er mir da zum Hochzeitstag geschenkt hat (ihr erinnert Euch, der Plotter ;-) ), hab ich ihm zur Feier des Tages seine Toilettentür beplottert:

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Ein echter Freutag!

Alles Liebe von der Bine