Archiv für den Monat März 2014

Elaine, die erste – und letzte?

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Bei wunderschönstem Sonnenschein (war aber nur Tarnung, es ging ein höllisch kalter Wind *brrr*) war mir gestern nach T-Shirt. Schon seit längerem habe ich die Elaine von Pattydoo im Auge, die ja easy zu nähen ist und – zumindest was ich an den vielen Designbeispielen gesehen habe – auch ganz hübsch aussieht.

Der (vermeintlich) passende Stoff dazu lagert schon eine Weile in meinem Schrank – ein grau-weiß gestreifter Baumwolljersey von Sanetta. Leider – und das ist vermutlich das Problem, dass das Stöffchen und der Schnitt miteinander haben – hat der Jersey keinen Stretchanteil. Drum spannt die Elaine beim Tragen auch ein wenig an Achsel und Rücken an der nicht drapierten Seite.

Eigentlich gefällt mir das Shirt nämlich ganz gut, aber so ist es fast ein wenig ungemütlich, weil ich immer das Gefühl habe, ich muss dran rumzuppeln, damit es bequem sitzt. Mal sehen, ob ich dem Schnitt noch eine zweite Chance gebe…

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Größer darf es auf jeden Fall nicht sein: Ich hab Größe 40 genäht und an den Schultern, im Brustbereich und an der Hüfte sitzt es recht locker. Daran kanns also nicht liegen. Drum tippe ich auf den Stoff. Was meint ihr?

Vielleicht weiß ja eine von Euch RUMS-Mädels was dazu.

Einen lieben Gruß von

Sabine

 

Genähte Urlaubsvorfreude

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Keine zwei Wochen mehr, dann können der Großmann, der Kleinmann und ich endlich mal wieder dem Alltag entfliehen und eine Woche unter südlicher Sonne neue Energie tanken. Als Ziel für unsere kleine Flucht haben wir uns Taormina in Sizilien ausgesucht. Eine Woche werden wir zwischen Mittelmeer und Ätna verbringen – beides scheint von der Panoramaterasse unserer Ferienwohnung aus gut zu sehen sein, wenn die Bilder im Netz nicht lügen :-)

Leider komme ich derzeit kaum zum Nähen, aber für ein kleines, genähtes Urlaubsaccessoire blieb dann heute doch ein wenig Zeit. Entstanden ist eine kleine Urlaubsdokumententasche, in der die Pässe, die Flug- und Mietwagenunterlagen und alles, was man sonst noch so mitnimmt, Platz finden. Für den Außenteil habe ich eins meiner Wachstücher von modes4u angeschnitten. Es erinnert mich an Frida Kahlo und macht mit seinem mexikanischen Motiv und den fröhlichen Farben richtig Lust aufs Verreisen.

Innen habe ich einen roten Matrioschka-Baumwollstoff vernäht. Ich habe den Stoff gefaltet, so dass der Innenteil zweigeteilt ist. Zusätzlich habe ich eine Schicht Vlieseline zwischen Wachstuch und Innenleben vernäht. Oben habe ich einen Reißverschluss eingenäht. Den Schnitt habe ich mir selbst ausgedacht, das Endmaß ist etwa DIN A 5 quer, ich habe oben und unten jeweils 2 cm dazugegeben, außen je 1,5 cm.

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Und wenn wir schon bei selbstgemachten Schnittideen sind, zeige ich Euch noch schnell den Prototyp meines Lunchbags. Weil ich dafür nicht meine heißgeliebten Wachstücher anschneiden wollte, hab ich es erst Mal mit Baumwolle ausprobiert. Auch hier ist die Vorderseite etwa DIN A5 groß. Ich bin zufrieden mit der Größe und werde – wenn ich hoffentlich bald mal dazu komme – das Teil aus Wachstuch nähen. Da passt jetzt wenigstens ordentlich was rein :-)

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So, jetzt schau ich mal, was Ihr so zeigt beim Creadienstag. Und bei Taschen und Täschchen

Vorfreudige Grüße von der Bine

 

Nähen gegen die Rosafizierung

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Letzte Woche war es ja sehr ruhig hier. Die winterliche Einigelphase ist vorbei, beim Brotjob ist wieder mehr geboten und das heißt leider auch: Weniger Zeit fürs Herzenshobby. Aber als meine Männer heute Vormittag aus der Tür waren, war meine Elna auch schon auf dem Tisch und flugs ein paar kleine Kleinigkeiten als Geschenk für liebe Freunde genäht.

Als erstes mussten heute Babygeschenke her für ein neu geborenes Mädchen. Weil ich ja vehement gegen die allgegenwärtige Rosafizierung von Mädchen kämpfe, gab es auch nichts mit pinkem Wahnsinn, sondern ich habe meinen bisher gehüteten Zwergenwiese-Stoff von Laneas World angeschnitten. Ich habe eine Zwergenmütze von klimperklein (ich liebe diesen Schnitt!!!) daraus genäht, innen mit schönem Wolkenjersey und rot-weiße Ringel als Abschluss. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis: Eine Mütze, die nach Mädchen aussieht und ohne Rosaklischees auskommt.

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Damit die Mütze nicht so einsam daher kommt, kommt noch ein wenig Klimbim dazu. Ein Knistertuch ist auch schon fertig:

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Als nächstes wollte ich unbedingt etwas aus meiner lang ersehnten, PVC- und weichmacherfreien beschichteten Baumwolle machen. Letzte Woche konnte ich nämlich endlich meine Lieferung von modes4u beim Zoll auslösen. Ich liebe meine neuen Stöffchen. Schaut mal (links ist normale Baumwolle, rechts die beschichtete):

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Aus dem Wachstuch mit den Tieren und einem gepunkteten, der nicht auf dem Bild ist, habe ich dann einen Prototyp vom Farbenmix-Frühstückshüter genäht. Ich mag ihn, kleiner dürfte er aber für meinen Geschmack nicht sein. Vermutlich werde ich ihn beim nächsten mal ein wenig größer nähen. Auch die Lösung mit dem Klett finde ich nicht schön. Vielleicht probiere ich mal Reißverschluss oder Kam-Snaps aus…

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So, und jetzt ist mein einziger freier Vormittag für diese Woche schon wieder fast vorbei. Es bleibt noch Zeit für eine Tasse Kaffee und einen kleinen Blick durch Eure Werke beim Creadienstag.

Fröhliche Grüße von Sabine

 

Küchenkräutertöpfchen DIY

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Eine nützliche Upcycling-Idee hab ich mir diese Woche bei meiner Schwiemu abgeschaut: Sie hat leere Tetra-Packs mit der Schere abgeschnitten, um darin Küchenkräuter anzupflanzen.

Da es aber schönere Anblicke als leere Apfelsaftpackungen gibt, habe ich mir einfache Stoffhüllen darüber genäht.

Meine Packungen haben alle einen Umfang von 28 cm und eine Höhe von 13 cm. Also fix ein paar Stoffrechtecke zugeschnitten. Meine hatten eine Größe von etwa 18 x 30 cm. Oben habe ich den Rand umgebügelt und mit Zickzackstich festgesteppt, dann rechts auf rechts die Seiten zusammengenäht. Jetzt passen die Hüllen genau auf meine Packungen. Was unten übersteht, habe ich einfach eingeschlagen.

So schauts jetzt aus:

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Der Schnittlauch wartet schon auf das nächste Butterbrot, die Kresse und der Rucola wachsen hoffentlich bald kräftig. Ist das auch ein RUMS? Ich denke doch ;-)

Sonnige Grüße von Sabine

Zombie Apocalypse Mamina

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So, da ist sie, meine Mamina aus dem Stöffchen, in das ich mich kürzlich spontan verliebt habe: Zombie Apocalypse von Riley Blake. Ich fand die Zombies so niedlich und falls mal wirklich eine Zombie-Apokalypse droht, muss ich nur auf meine Tunika schauen und die Ratschläge darauf befolgen ;-)

Ich dachte mir, ein so makaberer Stoff braucht ein liebliches Schnittmuster – und ich bin auch sehr, sehr happy mit dem Ergebnis. Auch, wenn ich im Detail noch mal nacharbeiten muss (kleiner Murks an der hinteren Paspelnaht und das Schrägband am Hals mach ich noch mal neu zwecks Murks am Abschluss :-P und zwecks besserer Form werde ich noch ein schwarzes Bindeband in der Taille einarbeiten). Ich glaube, das wird mein neues Frühlingslieblingsteil:

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Dann schau ich mal rüber zum Me Made Mittwoch. Ihr habt da immer so schöne Sachen <3. Mal sehen, was ich als nächstes Nähen muss ;-)

Liebe Grüße von der Bine

 

Fliegende Eulen

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Wenn ich mit dem Kleinmann unterwegs bin, habe ich immer gern etwas zum Spielen in der Handtasche. Falls mal Langeweile aufkommt, kann ich so fix was aus der Tasche zaubern. Meist stecken ein paar Autos, Figuren oder Pixis drin – aber jetzt beginnt die Draußen-Saison, also wäre was draußen taugliches auch nicht verkehrt.

Prompt bin ich gestern über die Anleitung für eine Luftballonhülle gestolpert, also habe ich heute früh mal eine ausprobiert. Die Hülle ist schnell ausgeschnitten und zusammengenäht.

Die Sechsecke habe ich aber nochmal anders angenäht, nämlich habe ich zuerst alle Seitenteile zusammengenäht, außer die letzte Naht, die hab ich offen gelassen. Dann habe ich die Sechsecke oben und unten angenäht – jeweils oben eine Kante angelegt, bis zur Ecke genäht, Nadel steckengelassen, nächste Sechseckseite ans nächste Seitenteil angelegt und weitergenäht bis ich einmal rum war. So musste ich zum Schluss nur noch die verbleibende Seitenteilnaht schließen und ich hatte kein Gefummel. Hat prima funktioniert :-)

Ich werde gleich noch ein paar machen. Wenn der Zoll endlich meinen laminierten Baumwollstoff, den ich vor Urzeiten bestellt hab, freigibt, nähe ich noch welche daraus. Die sind dann vielleicht noch etwas unempfindlicher gegen Nässe und Dreck.

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Die Eulen fliegen:

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So, und jetzt hol ich mir neue Inspirationen beim Creadienstag.

Einen lieben Gruß an alle

von der Bine