Archiv für den Monat Februar 2014

Skippy trifft Julia – verliebt!

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Schon im Advent habe ich mir das Schnittmuster der Adventskalendertasche Skippy von Farbenmix gesichert. Aber da ich zu dieser Zeit noch blutige Anfängerin war, hab ich mich nicht dran getraut.

Als ich dann vor kurzem irgendwo im Netz über die wunderwunderschönen Stoffe der Serie Julia von Swafing gestolpert bin, war ich sofort inspiriert: Ich wollte unbedingt eine Skippy aus diesen Stoffen für den Sommer.

Gestern ist mein neuer Wegbegleiter fertig geworden. Als Grundstoff habe ich graues Baumwollleinen genommen, dazu dann die Julia-Stoffe kombiniert, rotes Baumwollgurtband, Webbänder von Farbenmix, einen selbstbeziehbaren Knopf von Tchibo und eine Appli, die mal einer Lieferung von Stoffwelten beilag.

Ich glaube, ich bin verliebt ;-):

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Und ab damit zu RUMS ;-) – ich will meine Freude mit Euch teilen :-)

Fröhliche Grüße von Sabine

 

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Generalprobe, geblümt

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Ist es bei Euch auch so herrlich frühlinglich? Ich sitze gerade nach getaner Arbeit (kann man es wirklich so nennen?) neben meiner Nähmaschine am Esstisch, schlürfe eine Tasse Kaffee und lasse mir die Mittagssonne durchs Balkonfenster auf den Pelz brennen :-) Tut gut!

So langsam rüste ich hier auch nähtechnisch auf „Draußen“, „warm“ und „schön“ um. Drum ist mein neuestes Werk auch etwas, dass genau diese Kriterien erfüllt: Ein fluffiges Sommeroberteil nach dem Schnitt MAmina von Ki-ba-doo.

Eigentlich liegt hier schon ein ganz besonderes Stöffchen im Schrank, aus dem ich eine MAmina nähen möchte. Aber da ich erst die Passform ausprobieren wollte, habe ich mich erstmal an einem Stoff versucht, der mir nicht ganz so lieb und teuer ist ;-)

Ich habe die MAmina in 42 zugeschnitten, erstmal ohne Nahtzugabe, da ich mal wieder mit den Maßen zwischen zwei Größen bin. So langsam fällt mir auf, dass ich (und vor allem meine Schulter-Brust-Partie) offenbar nicht Standardmaß bin. Aber wer ist das schon?

Das Nähen vom Schnitt war easy und mit dem Ergebnis bin ich auch happy. Also darf das Spezialstöffchen in den kommenden Tagen auch eine MAmina werden – dann aber MIT Nahtzugabe und einer straighteren Kragenlösung ohne das Gebändel ;-)

Und auch die Probe-MAmina wird sicher mal das Tageslicht sehen:

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Mal schauen, was die anderen Mittwochsdamen so gezaubert haben :-).

Blumige Grüße vom Binchen

 

Bunte Resterampe

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Bunte Baumwollreste belagern meinen Nähschrank. Und weil es hier schon langsam Frühling wird, wird es Zeit, mit dem Frühjahrsputz zu beginnen, um Platz für Neues zu schaffen ;-). Drum verdinge ich mich gerade mit Resteverwertung:

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Aus kleineren Streifen sind einige Einkaufwagenchiptäschchen entstanden nach dieser wunderbaren Anleitung von Kinderleicht und Schön. Mein Mann benutzt die kleinen Täschchen übrigens, um seine Plektren (Einzahl Plektrum, so ein dreieckiges Plastikteil, mit dem man Gitarre spielt, für die Nichtmusiker hier ;-) ) immer griffbereit am Schlüsselbund zu transportieren. Vielleicht auch eine Geschenkidee für andere Gitarrenspieler.

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Außerdem sind ein paar Kühlpadtäschchen nach eigenem Maß entstanden. Ich hab die Kühlpads von Müller (13×14 cm) genommen und eine einfache Hülle mit Hotelverschluss genäht. Außen Baumwolle, innen mit einem ganz leichten Vlies verstärkt.

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Ein bisschen aufgeräumter ist es jetzt in meinem Nähschrank – aber es ist immer noch nicht genügend Platz. Mal sehen, was ich noch aus den vielen, schönen, bunten Baumwollresten machen kann. Habt ihr Anregungen für mich?

Ich stöbere mal beim Creadienstag, vielleicht finde ich da ja noch ein paar Ideen.

Fröhliche Grüße von

der Bine

Wildspitz mit Schönheitsfehlern

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Geldbeutelversuch Klappe die Zweite:

Nachdem sich mein kürzlich genähter Geldbeutel als wenig Alltagstauglich herausgestellt hat (Karten fallen raus, weil sie beim Kruscheln nach Kleingeld auf dem Kopf stehen etc.), musste dringend ein neues Exemplar her. Und trotz sehr unterschiedlicher Meinungen zur Schwierigkeit im Netz, habe ich mich am Freebook Wildspitz von Farbenmix versucht.

Ich habe die Alternative 2 genäht, die statt einem zweiten Reißverschlussfach eine extra Lage Kartenfächer hat. Der Außenstoff ist ein grauer, grober Leinen vom gelben Schweden, innen habe ich einen Baumwollstoff aus einem ersteigerten Stoffpaket verwendet, das ganze verstärkt mit Vlieseline H250. Zum Verschließen habe ich mich für Kam Snaps entschieden.

Die Anleitung selber fand ich sehr gut, der Faltplan – ja, es gibt eine Menge zu falten – war gut zu verstehen. Ein bisschen lag die Tücke aber im Detail: Beim Zusammennähen habe ich die Kartenfacher aufeinander gelegt (statt die Mitte aufgefaltet zu lassen), so dass ich die Naht wieder auftrennen musste. Ein Tutorial von hier, das besser bebildert ist, hat mir dann geholfen.

Ein wenig Nähtourette (wie mein Großmann immer so schön sagt) bekam ich noch mal beim Abnähen der Seitenteile. Mit dem Reißverschlussfuß und gefühlten 30 Versuchen hab ich es dann noch hingefrickelt. Ganz genau darf man sich die Naht aber auch nicht anschauen. Zum Glück liegt sie innen ;-)

Zwei weitere kleine Schönheitsfehler: Das eine Ende des Reißverschlusses ist irgendwie blöd in die Naht gerutscht, so dass die eine Ecke nicht ganz „eckig“ ist und eines der Seitenteile ist ein wenig außer der Mitte. Stört mich aber nicht wirklich.

Alles in allem bin ich sehr happy mit dem Wildspitz und ich kann jetzt schon sagen, dass aus diesem Geldbeutel meine Karten sicher nicht einfach so rausfallen. Und hier isser:

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Zum ersten Mal hab ich auch meine Nähetiketten von Dortex verwendet :-):

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Ich zeigt Euch das mal bei RUMS. Mal schauen, was sich da heute sonst so tut.

Immer genügend Kleingeld im Münzfach (für neue Stoffe und überhaupt)

wünscht Euch die Bine

Meine Luxusgammelhose

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Um mein aktuelles Lieblingsnähwerk zu zeigen, musste ich nicht mal aus meinen Schlafklamotten aussteigen ;-), denn seit zwei Tagen schlafe und gammle ich im Luxus: Endlich habe ich nämlich meinen sündteuren Monaluna-Stoff verarbeitet zu einer bequemen Haushose.

Das Schnittmuster ist ein Freebie von hier , über das ich beim Surfen mal gestolpert bin. Ich hatte den Schnitt damals aus einer alten Bettwäsch probegenäht, zunächst in Größe M – um dann festzustellen, dass mir die Größe viiiiiel zu weit war. Mein Mann hat diese Hose dann begeistert geerbt :-). Aus der gleichen Bettwäsche hab ich dann die Größe S noch genäht – die passte dann wunderbar. Jetzt besitzen mein Mann und ich Schlafihosen im Partnerlook – das hätte mir mal einer früher sagen sollen, ich hätte ihn für verrückt erklärt :-D

Jedenfalls habe ich mich jetzt ans teure Stöffchen gewagt und freue mich über das Ergebnis. Der Schnitt ist wirklich super bequem zum daheim rumlümmeln – auch wenn der Stoff dafür fast zu schade ist. Aber man darf sich auch nur für sich selbst mit schönen Dingen umgeben.

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Am Sonntag fahre ich für zwei Tage mit einer Freundin ein bisschen zum Wellness – mein erster männerloser Urlaub (sind zwei Tage überhaupt Urlaub????) seit, naja, seit der Kleinmann vor mehr als drei Jahren auf die Welt kam. Ich freue mich sehr darauf. Und meine Luxusgammelhose darf mich begleiten.

Jetzt aber ab damit zu RUMS… und ihr so? Ich geh mal gucken.

Bis bald, liebe Grüße vom Binchen

Keine Stars, aber Stripes

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Rote Ringel. Als ich sie neulich gesehen habe, wollte ich sie unbedingt haben. Ich hatte auch gleich eine Idee, wie ich sie verarbeite: Zusammen mit dem dunkelblauen Interlock aus dem Trigema-Putzlappenpaket mach ich mir da was Maritimes draus.

Einen Schnitt hatte ich auch schon im Auge dafür: Das Raglan-Shirt mit V-Ausschnitt von Frau Liebstes.

Beim Ausmessen meiner, nennen wir es „Formen“ musste ich feststellen, dass laut E-Book Größe 42 die richtige für mich wäre. 42? Ernsthaft? Mit breitem Kreuz (und dem dazugehörigen Vorbau) kommt man ja schnell mal auf ein paar mehr Umfangszentimeter, auch wenn ich ansonsten eher eine 40 und untenrum eher eine 38 bin. Wird schon seine Richtigkeit haben – also hab ich munter in 42 zugeschnitten und genäht…

Bei der Anprobe musste ich feststellen, dass das Shirt obenrum zwar wirklich gut sitzt, aber nach unten hin habe ich dann doch noch ein paar Änderungen vornehmen müssen: Ich habe die Taillierung etwas begradigt und in der Breite einiges an Zentimetern weggenommen. Jetzt passt es auch Brustabwärts wunderbar.

Auch von der Länge her fand ich das Shirt eher kurz geraten. Drum habe ich es nicht – wie im E-Book empfohlen – normal gesäumt (dann wäre es bald bauchfrei gewesen), sondern habe mir aus dem Ringelrest ein Schrägband gebastelt und den Saum damit eingefasst. Für ein Bündchen hats leider nicht gereicht. Aber so ist es auch okay.

Ich werde das Shirt sicher wieder nähen, denn es sitzt obenrum wirklich gut. Beim nächsten Mal werde ich den Schnitt gleich anpassen und vielleicht auch noch ein, zwei Zentimeterchen an Gesamtlänge zugeben. Und jetzt: Voilà!

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Einen fröhlichen Me Made Mittwoch euch allen. Ich geh stöbern ;-)

Lieben Gruß vom Nähbinchen

Krimsnähwochenende

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Es ist immer noch Winter. Das schönste daran ist – neben meinem Geburtstag -, dass man einfach mal, ganz ohne Reue, einen ganzen Sonntag kruschelnder und nähender Weise im Schlafanzug zu Hause verbringen kann. Kein störendes schönes Wetter, kein Bedürfnis nach draußen zu gehen, keine Lust auf Interaktion – einfach im eigenen Saft schmoren. Und da Kleinmann und Großmann miteinander ganz glücklich waren, hatten ich und meine Elna viel Zeit, bunten Krims zu nähen.

Aus meinem kürzlich erworbenen Baumwollrestepaket hab ich dann eine kleine Wimpelkette fürs Fenster genäht. Leider passt sie meiner Meinung da nicht so gut hin, also wird ihr Aufenthalt an der Küchenbalkontür nur ein dekoratives Intermezzo.

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Außerdem ist noch ein kleines Täschchen abgefallen:

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Kann frau je genug Täschchen haben?

Und jetzt mal sehen, was sonst so beim Creadienstag zu sehen ist…