Archiv für den Monat Januar 2014

Meine schwarz-grüne Shelly

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Brrrr, war gestern ein ungemütlicher Tag. Wenn ich in den Nachrichten sehe, wie es im Norden und Osten unseres schönen Landes wettertechnisch so abgeht, können wir hier unten ja noch froh sein. Dennoch war gestern kein Tag um vor die Tür zu gehen und da der Kleinmann einen langen Tagesmuttertag hatte und mein Brotjob immer noch Winterschlaf macht, hatte ich Zeit für die Nähmaschine und für meine erste Shelly :-)

Der Schnitt liegt schon seit einiger Zeit im Schrank, aber bisher hatte ich noch nicht den richtigen Drive, was für mich zu nähen. Auch fehlte mir die richtige „stoffliche“ Inspiration. Ein Stöffchen, dass ich gerne zu einer Sommershelly vernähen möchte, liegt zwar auch schon in meinem neuen Nähschrank (dazu ein anderes Mal mehr), aber ich wollte den Schnitt doch erstmal an einem nicht ganz so teuren Stöffchen ausprobieren. Also nutzte ich den schwarzen Jersey aus meinem Trigema-Putzlappenpaket von letzter Woche und den schönen grünen Ringeljersey und: Voilá!

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Ich bin seeehr happy mit meiner neuen Shelly. Sie ist richtig kuschelig und ist einfach genau mein Stil: Schwarz, straight (okay, durch die Raffung nicht ganz so straight ;-) ) in der Kombi mit einem knalligen Farbakzent. Und weil ich auch die Reste von dem schönen Kringelstoff nicht wegschmeißen konnte, gab es auch noch ein Schleifchen:

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Und weil ich so glücklich bin mit meiner Shelly, traue ich mich zum Me Made Mittwoch

Mit fröhlichen Grüßen,

Sabine

Mein neuer Freund Fridolin

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Ich komme ja so langsam in die Jahre – genauer gesagt heute noch ein kleines bisschen mehr als sonst – und da muss man einfach mal seinen Stil den altersmäßigen Gegebenheiten anpassen. Da dachte ich mir, so als ältere Dame jenseits der 30 braucht man unbedingt eins:

Eine Fuchsstola!

Naja, ganz so war es natürlich nicht, aber als ich kürzlich im Netz über dieses kostenlose Schnittmuster von prudentbaby stolperte, konnte ich gar nicht anders, als genau so ein Teil zu wollen. Nicht genau so, weil orange mir nämlich so überhaupt gar nicht steht. Dann dachte ich mir: Machst dir eben einen Polarfuchs.

Also suchte ich mir einen kuscheligen blau-grauen Sweatstoff und für die Innenseite Hilco Öko-Baumwollteddy (sehr kuschelig weich, wirklich ein Traum) und ratzfatz war Fridolin am Dienstagabend zusammengenäht.

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Seither ziert er meinen Hals und durfte mich sogar ins Büro begleiten. Auf meinem Schreibtischstuhl ist er ein bisschen abgehangen, hat ihm wohl ganz gut gefallen.

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Und jetzt stell ich das ganze einfach mal bei RUMS ein. Ich freu mich!

Fröhliche Grüße vom

Nähbinchen

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit…

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Es sammelt sich so viel an in den letzten paar Tagen: Neue Schnittmuster, eine neue Ottobre, neue Stoffe und neue Ideen. Das einzige, was sich leider nicht ansammelt, ist. ZEIT!

Ich komme zu nichts: Der Kleinmann hat es sich in der Nein-Phase gemütlich gemacht und gibt den Diktator, dazu ist Oma Kleinmann auch noch krank geworden :-( – und schon ist irgendwie keine Zeit und Muße mehr da für neue Nähprojekte.

Dennoch habe ich ein bisschen was genäht in der letzten Woche: Ein schönes Täschchen für die Tochter einer Freundin zum Geburtstag. Die Begeisterung war groß – und meine Freude über die Begeisterung natürlich auch. Ist ein schönes Gefühl, schöne Dinge für liebe Menschen anfertigen zu können.

Jetzt bin ich aber mal dran. Hier liegt schon das Shelly-Schnittmuster, das in dieser Woche unbedingt genäht werden möchte. Der Stoff dafür hängt noch in der Post :-) und ich warte ungeduldig, dass das gelbe Auto auf unsere Einfahrt rollt ;-)

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Das Eulenteilchen ist übrigens eine kleine Clutch, die ich genäht habe, wenn ich nur mal schnell vor die Tür muss. Ich liebe den Stoff für Täschchen. Aus dem gleichen Stoff ist auch das Täschchen für die Freundintochter… leider habe ich nur noch einen winzigen Rest. Mal sehen, ob ich davon noch irgendwo etwas bekomme…

Und dann hab ich letzte Woche doch etwas für mich fertig gemacht. Aber davon erzähle ich glaube ich erstmals am RUMS :-)

Ein kleiner Vorgeschmack:

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Bis bald, bleibt gesund,

Eure Bine

Nachtrag:

Ha, kaum beschwer ich mich über die mangelnde Zeit, hab ich welche :-) Na gut, ich hätte auch noch Brotarbeit hier liegen, aber… egal. Die Nähmaschine ruft lauter als der Laptop :-D

Voilá, mein neuer Geldbeutel, außen aus schwerem Baumwollstoff vom gelben Schweden, innen mit besagtem Eulenstoff, nach dieser Anleitung.

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Beim ersten Mal tat´s noch weh…

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…naja, so doll nun auch nicht. Gestern habe ich nämlich mein erstes Jersey-Shirt für den Kleinmann genäht :-) Nachdem mit der Post der bestellte Schnitt von der Ebsenprinzissin kam, habe ich mich endlich an die dehnbaren Stöffchen gewagt. Denn wer nicht wagt… und so ;-)

Und, was soll ich sagen: Ich fands jetzt gar nicht so schwierig. Mein Elna-Schätzchen hat den Stoff ganz lässig transportiert, nachdem ich den Füßchendruck ein bisschen runtergeschraubt hatte und von außen ist das Ergebnis, fürs erste Mal, ganz passabel geworden.

An meiner Versäuberungstechnik muss ich noch arbeiten. Von innen schaut das Shirt wirklich aus, wie selbst genäht :-D Und für die Säume werde ich jetzt doch in eine Zwillingsnadel investieren und das mal ausprobieren.

Aber im Großen und Ganzen bin ich stolz auf mein erstes Kleinmannshirt. Mein Mann war beeindruckt und der Kleinmann auch. „Und wo ist die Hose dazu?“, fragte er dann auch gleich. „Eine Baustellenhose“ brauche er da jetzt schon noch dazu… na dann, ist ja das nächste Projekt schon klar…

Und hier isses:

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Schnitt: Longsleeve Erbsenprinzessin, Stoff: Let´s work rot von Stoffwelten

Und weil ich grad noch Zeit hatte, hab ich auch noch meine erste Zwergenmütze von klimperklein fertig gemacht. Ist schön geworden. Ich liebe ja den bösen Wolf aus der Punzelschön-Serie von Stoffwelten. Der ist richtig schön böse :-) und genau richtig für wilde Jungs. Macht sich gut als Mütze. Und da ich noch genug übrig hab, werde ich da noch ein Shirt draus nähen in den nächsten Tagen…

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So, jetzt muss ich aber auch bald mal was für mich selber nähen… obwohl, grade hat der Postbote schon wieder geklingelt und Stöffchen gebracht… wieder fürs Kind :-D… aber meine Romy wartet ja auch schon. Wie schön, wenn einem die Arbeit nicht ausgeht :-)

Einen fröhlichen Gruß vom

fleißigen Nähbinchen

Viele, viele bunte Stoffe. . .

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Das schöne an einem neuen Hobby ist ja, dass alles NEU ist: Nicht nur die Tätigkeit an sich, auch das sich damit beschäftigen, die viele Blogs, die Millionen Ideen und Inspirationen.

Aber mit das schönste am Nähen als neuem Hobby ist das Shoppen :-): Als Anfänger hat man ja keinen Fundus an Stoffen, auf den man zurück greifen kann. Da trifft es sich gut, dass grade Weihnachten war und Weihnachtsgeld darauf wartet, in den Wirtschaftskreislauf gebracht zu werden. Und ich kaufe in diesem Jahr eben Stoff.

Grade hat der Postmann schon wieder zweimal geklingelt und schöne Päckchen gebracht. Was dabei zum Vorschein kommt, ist dann das:

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Aus dem wunderschönen Jinny Jou-Stoff in Hellblau möchte ich meine Romy nähen. Ich liebe das Design und die Farben.

Ein weiteres Paket brachte mir ein paar schöne Jerseys:

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Und im örtlichen Nähgeschäft meines Vertrauens hab ich mir noch einen sündhaft teuren, nichts desto trotz wunderschönen Raaga von Monaluna gekauft. Er hat grad eine Runde in der Waschmaschine hinter sich und ruft danach, noch in dieser Woche eine Rumgammelhose für mich zu werden. Exquisites Gammeln also :-)

Nachdem der Kleinmann jetzt wieder zur Tagesmutter geht und der Januar außerdem der traditionelle Brachmonat meiner Selbstständigkeit ist, werde ich wohl auch genug Zeit fürs Nähen haben. Ich freu mich sehr darauf.

So, jetzt Kaffee.

Sonnige Grüße von der Nähbine

Rumprobieren macht Spaß!

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Was macht man so als Nähanfängerin? Man probiert rum :-)

Gestern hab ich eine putzige Pixibüchertasche für die Tochter einer Freundin genäht. Ist bereits mein drittes Exemplar und inzwischen werden die ganz ordentlich.

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Beim Aufräumen sind mir dann noch Reste vom schwarzen Baumwollstoff in die Hände gefallen. Zu groß, um einfach weggeworfen zu werden. Nur, was draus machen? Und da ich grade schönes Webband geshoppt hatte, dachte ich, ich könnte mich mal an Armbändern probieren. Voilà:

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Die schwarzen Stoffteile hab ich drei Mal unterschiedlich verarbeitet – einmal ein Schrägband gemacht, einmal nur mittig gefaltet, einmal auf links vernäht und dann gewendet. Die Schrägbandversion ist logischerweise am festesten und gefällt mir auch am besten. Als Verschluss dienen KamSnaps. Hab ich schon erwähnt, dass ich diese Dinger liebe? :-D

So, ich muss jetzt weiter Schnittmuster kleben. Denn baldbaldbald möchte ich mich an mein erstes Großprojekt machen: Eine Romy von Pattydoo

Habt einen schönen Tag,

Eure fleißige Nähbine