Archiv für den Monat Dezember 2013

Altes geht – Neues entsteht :-)

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Liebes 2013,

du warst wirklich ein wunderbares Jahr. Hast mir mal eben im Vorbeigehen kurz vor Schluss noch ein neues Herzenshobby geschenkt.

Noch ist mein Herzenshobby ganz jung, aber dein Nachfolger, 2014, wird hoffentlich sehen, wie alles wächst und gedeiht und wie neue farbenfrohe Herzensdinge entstehen.

Zur Feier des Tages habe ich heute meine Kuschelkuh fertig gemacht. Denn wie heißt es so schön: Zum Jahresende muss man die Dinge abschließen, damit im neuen Jahr Platz für Neues ist.

Die Inspiration für die Kuh war der „Kleine Onkel“ von Nähen für Anfänger

Dort hatte ich mir nämlich zum Start den Online-Nähkurs gekauft und habe mit der virtuellen Begleitung von Meike meine ersten Nähversuche gestartet.

Mein Kleinmann fand das Pferd dann auch wunderbar, gab ihm den äußerst bemerkenswerten Namen „Stuhlsitz“ und bemängelte den fehlenden Schwanz und die fehlenden Füße.

Daraufhin habe ich ein bisschen überlegt und gezeichnet und geschnitten und genäht und heraus gekommen ist diese Kuh, mit vier Beinen und Euter und beweglichem Kopf mit Ohren und Hörnern. Augen und Nüstern sind Kam-Snaps, den Kopf habe ich aus Bequemlichkeit ebenfalls mit einem Snap befestigt ;-) Ein Hoch auf diese Dinger und auf meinen Mann, der mir den Starterkoffer im Nähgeschäft unseres Vertrauens zu Weihnachten gekauft hat.

kuh

Machs gut, 2013! Danke für den neuen Input, für die spannenden Projekte und schönen Begegnungen mit vielen interessanten und liebevollen Menschen und für mein neues Herzenshobby.

Griaß di, 2014 – lets rock!

Angefixt – ein neuer Nähjunkie erblickt das Licht der Welt

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Gerade mal vier Wochen alt ist meine frisch entdeckte Liebe zum Nähen. Und das kam so:

Schon länger – eigentlich seit der Kleinmann auf der Welt ist – bin ich begeistert von den schönen, bunten Dingen, die es bei Dawanda so zu kaufen gibt. Vor einiger Zeit kaufte ich eine wunderwunderschöne Wendezwergenmütze nach dem E-Book von klimperklein – und da dachte ich dann so bei mir: Sowas will ich selber machen.

Ich habe dann die nächste Zeit damit zugebracht, mich durch diverse Nähblogs zu schmökern. Irgendwann erzählte ich meinem Mann mal wieder davon und benutzte dabei wohl ein paar Fachbegriffe. Er lachte nur und meinte: Aha, du sprichst schon eine neue Sprache. Da war ich schon längst angefixt.

Theoretisch war ich also schon längst am Nähen, aber mit der Praxis haperte es noch. Also schwang ich mich eines morgens auf und besuchte in der großen Nachbarstadt den Nähmaschinenladen meines Vertrauens. Ich hatte mich davor natürlich schon durch 3867 Blogs gelesen und schon eine recht genaue Vorstellung bekommen, was ich ungefähr gerne für ein Maschinchen hätte. Der zauberhafte Ladenbesitzer hat mich dann zwei Stunden beraten, wir haben probegenäht und diverse Sachen ausprobiert – und am Ende habe ich mein zu erwartendes Weihnachtsgeld (und ein paar Euro fünfzig extra) in mein neues Baby investiert: Eine Elna Experience 520.

Ich liebe diese Maschine! Tatsächlich bestätigt sie bisher meinen Lehrsatz: Wenn eine Tätigkeit schon eine Herausforderung ist, sollte das Equipment keine extra Hürde sein. Die Elna ist wunderbar easy zu bedienen, hat Power und ist auch optisch ein hübsches Teilchen :-) Wie das halt so ist, wenn man sich verliebt…

Wie ich dann von der Theoretikerin zur Praktikerin geworden bin, erzähle ich dann – mit Bildern – beim nächsten Mal.

Einen lieben Gruß vom fleißigen nähenden Binchen